Deutsch lernen mit Asylwerbern – Ehrenamtliche Lehrer gesucht

Es gibt im ehemaligen “Bezirksgericht Stockerau” zur Zeit Asylwerber, die aufgrund der  geänderten politischen Realität in Österreich keine Deutschkurse mehr besuchen können.

Da Sprache den wichtigsten Baustein der Integration darstellt, ist es uns ein großes Anliegen, den Deutschunterricht mit ehrenamtlichen Helfern weiter anzubieten.

Geplant ist Kleingruppenunterricht an mindestens zwei, besser drei Tagen pro Woche und zwar für alle Sprachniveausvon der Alphabetisierung bis B1.
Wer über Zeit und viel Geduld verfügt und darüberhinaus gerne mit anderen Menschen kommuniziert und lernt, ist herzlich willkommen, hier mitzuarbeiten.

Kontaktadressen

brigitta.pitzer@aon.at, Tel: 02265/20037
otto@knell.at, Tel: 0664/9925397

Veröffentlicht unter Diakonie

Kolumne „Gott und die Welt“

Aufgrund des Einsatzes meiner beiden Vorgänger Hellmut Santer und Paul Weiland ist es gelungen, die evangelische Kirche als Teil der Öffentlichkeit zu etablieren. Es gehört dazu, dass Repräsentanten der evangelischen Kirche bei wichtigen Ereignissen anwesend sind. Insbesondere bei Eröffnungen („Segnungen“) besteht auch die Chance, mit einigen Minuten Redezeit etwas Hilfreiches oder Merkenswertes über Gott und das Leben zu sagen. Sowohl Präsenz zu zeigen als auch von Zeit zu Zeit einen Wortbeitrag zu haben, ist viel wert. Ich bin sicher, die Termine sind sinnvoll und lohnenswert. Umgekehrt frage ich aber, was sich Veranstalter von der evangelischen Präsenz erwarten? Sind wir Teil des Bühnenbildes? Oder wird ein (ggf. auch kritischer) Beitrag erwartet oder zumindest in Kauf genommen?

Ungeklärt ist für mich die Frage, wie mit der schiefen Situation umzugehen ist, dass Evangelische als viertgrößte Religionsgemeinschaft eingeladen werden – die zweit- und drittgrößten, also Muslime und Orthodoxe, aber nicht. Nehmen wir als Evangelische die derzeitige Situation als Glücksfall hin? Oder erklären wir uns mit Muslimen und Orthodoxen solidarisch und akzeptieren Einladungen nur mehr, wenn auch sie eingeladen sind? Von politischer Seite orte ich große Hilflosigkeit, wie mit der religiös bunter werdenden Gesellschaft umzugehen sei.

Ein besonderes Ereignis war in diesem Zusammenhang der Pfarrgemeinderats- und Gemeindevertretungstag, zu dem die Landeshauptfrau Anfang November eingeladen hat. Ja, es war ein Akt der Wertschätzung, für 2000 Menschen einen lustvollen Nachmittag und Abend zu gestalten. Und ja, es war ein Akt der Selbstvorstellung der Landeshauptfrau 2½ Monate vor der Wahl. Viele haben den Tag genossen, manche waren darüber entsetzt. Wenn wir als Evangelische in der Öffentlichkeit präsent sind, wird uns wohl auch in Zukunft ähnliches begegnen: Situationen, in denen man nicht genau weiß, ob man gerade wertgeschätzt wird oder man gerade nützlich ist.

SI Lars Müller-Marienburg

Veröffentlicht unter Gott & die Welt

Aus dem Presbyterium

Im Februar haben wir unter anderem beschlossen, in Kalladorf alle Gottesdienste ökumenisch zu gestalten. Das hat sich – angesichts der sinkenden Zahl der Evangelischen dort – bereits sehr bewährt.

In der wunderschönen Retzer Gegend wollen wir in Zukunft (und auch heuer schon) die Gottesdienste im Grünen feiern. Auch diese Entscheidung soll die Diaspora stärken und wird die Freude am gemeinsamen Feiern des Gottesdienstes erhöhen. Schließlich ist es ein ganz anderes Erlebnis, mit vielen Menschen zu singen und zu beten, als nur mit wenigen.

Im März haben wir unser erfolgreiches Kabarett resümiert und uns – wie zuletzt jedes Mal – mit der Gemeindevertretungswahl beschäftigt. 2019 wollen wir für alle Interessierten anbieten, die Evangelischen im Siebenbürger Großschenk zu besuchen, wohin wir ja bereits gute Kontakte haben.

In den letzten beiden Sitzungen war die EU-weite Neuregelung des Datenschutzes Thema und erforderte unsere ganze Aufmerksamkeit. Vielen Dank an Andreas Andel, der sich nicht nur die große Arbeit machte, die gemeindlichen Abläufe zu durchforsten und die nun notwendige Dokumentation anzulegen, sondern sich als Datenschutzverantwortlicher unserer Gemeinde zur Verfügung stellt. Die neue Rechtslage erfordert einiges an neuen Formularen und auch kleinere Anpassungen in unseren gemeindlichen Abläufen. Dabei haben wir festgestellt, dass wir als Pfarrgemeinde aber bereits ganz gut aufgestellt sind. Wir werden die DSGVO gleich zum Anlass nehmen, um z.B. neue Kästen für gemeindliche Unterlagen anzuschaffen. Das auch als Sakristei genutzte Büro der Sekretärin wird so auch optisch gewinnen. Zusammenfassend sei gesagt, dass Ihre Daten – wie schon bisher – bei uns auch in Zukunft sicher und nachvollziehbar sowie (selbstverständlich) unter Wahrung aller Verschwiegenheitsverpflichtungen verwaltet werden.

Im April haben wir auch die Gestaltung „unseres“ Raumes im städtischen Bezirksmuseum vorangetrieben und weiter geplant. Zahllose weitere Themen wie Religionsunterricht, Bericht über die Superintendentialversammlung und diözesane Entwicklungen, aber auch die Kirchenbeitragsentwicklung in unserer Gemeinde haben uns ebenfalls beschäftigt.

Kurator Gert Lauermann

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NÖ Konfitag in Krems

Letztes Wochenende haben wir, die Konfis aus Stockerau, gemeinsam mit unserem Pfarrer und unserer Betreuerin Terhi wie ca. 70 andere Konfirmanden aus Niederösterreich den NÖ Konfitag in Krems besucht.

Nach unserer bequemen Anreise mit dem Auto versammelten wir uns mit den anderen Konfis und besprachen den Tag. Jeder konnte aus einer Liste von etwa zehn Workshops mit unterschiedlichen Inhalten zwei entsprechend seinen Interessensgebieten auswählen. Man konnte Masken aus Gips anfertigen, mit einem Gefängnisseelsorger plaudern, Kurzfilme ansehen oder der Kreativität freien Lauf lassen und Bilder malen und vieles mehr.

Mit unserem Superintendenten Lars Müller-Marienberg konnten wir über Aspekte in unserem Glauben diskutieren. Mittags versammelten wir uns zu einem köstlichen Essen mit Schnitzelsemmeln und Kuchen. Danach ging es direkt mit dem zweiten von uns ausgewählten Workshop weiter. Zu guter Letzt besuchten wir den Gottesdienst in der evangelischen Kirche Krems, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Es war ein schönes Erlebnis und jeder konnte etwas mitnehmen.

Mattias Kuchler

Veröffentlicht unter Familie, Jugend & Kinder

Unsere neue Gemeindevertretung

Der Gemeindevertretung gehören bei uns laut unserer Gemeindeordnung 30 gewählte Mitglieder aus allen Teilen der Gemeinde an. Dazu kommt von Amts wegen der Pfarrer. Alle Mitglieder sind vollkommen gleichberechtigt. Im Wesentlichen beschließt und berät die Gemeindevertretung alle wichtigen Angelegenheiten der Pfarrgemeinde, die über ein Jahr hinausgehende Wirkung haben. Gemeindevertreter gestalten die Pfarrgemeinde wesentlich mit und üben eine Kontrollfunktion gegenüber Presbyterium und Pfarrer aus.

Mit Freude über das großartige Engagement so vieler Menschen darf ich Ihnen die neu gewählten Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter bekannt geben:

  • Andreas Andel, Stockerau
  • Elfriede Berger, Hollabrunn
  • Hubert Culik, Stockerau
  • Norbert Flamisch, Stockerau
  • Reinhold Jud, Unterparschenbrunn
  • Birgit Kasper, Hollabrunn
  • Juliane Kerschl, Stockerau
  • Herta Klune, Stockerau
  • Ute Kopecky, Tulln
  • Terhi Korhonen, Stockerau
  • Georg Krätschmer, Pillersdorf
  • Friedrich Kuchler, Stockerau
  • Martin Kuchler, Stockerau
  • Claudia Lambeck, Hollabrunn
  • Gert Lauermann, Stockerau
  • Irmi Lenius, Stockerau
  • Martin Luca, Wullersdorf
  • Helmut Montsch, Spillern
  • Ingrid Oblak, Senning
  • Leo Pfisterer, Paudorf
  • Christine Plattner, Sierndorf
  • Constanze Pollak, Unterretzbach
  • Monika Scherer, Hollabrunn
  • Stefan Scherz, Ebersbrunn
  • Renate Schmidt, Stockerau
  • Matthias Simperl, Stockerau
  • Carine Toifl, Hollabrunn
  • Uta Vogel, Stockerau
  • Alex Wanas, Stockerau
  • Eva Zehetmayer, Spillern

Das Presbyterium hat in der Sitzung vom 2. Mai 2018 das vorläufige Endergebnis der Wahl festgestellt. Im Gottesdienst am 6. Mai wurde dieses Wahlergebnis verlautbart und auf die Möglichkeit der schriftlichen Wahlanfechtung beim Revisionssenat binnen 14 Tagen hingewiesen. Eine Anfechtung erfolgte bis Redaktionsschluss nicht. Die Wahlprotokolle, insbesondere jenes vom 29.4. mit der Stimmenauszählung, wurden dann vom Presbyterium im Umlaufwege beschlossen, sodass das Wahlergebnis endgültig wurde.

Herzliche Einladung zur feierlichen Angelobung

Ich möchte Sie ganz herzlich zum Gottesdienst am 17. Juni, 10 Uhr in Stockerau einladen, wo die feierliche Angelobung der neuen Gemeindevertretung stattfinden wird. Höhepunkt dieses feierlichen Abendmahlgottesdienstes wird das Gelöbnis der neuen GemeindevertreterInnen in die Hand von Pfarrer Brost sein. Die GemeindevertreterInnen geloben dabei, bei ihrem Wirken die innere und äußere Wohlfahrt der Pfarrgemeinde und das Wachstum der Kirche an Christus als dem Haupt im Blick zu haben.

Dank an bisherige GemeindevertreterInnen

Ohne ehrenamtliches Engagement gäbe es keine Gemeinde. Großer Dank und Anerkennung gilt jenen GemeindevertreterInnen, die 2018 nicht mehr kandidiert haben. Das sind Eva Susanne Berecz, Traudl Braunsteiner, Arwed Höchsmann, Grete Kasper, Angelika Knöbl, Martin Lauermann, Josef Utzig und Fritz Zetik. Die diesmal nicht mehr zur Wahl gestandenen GemeindevertreterInnen haben sich – teilweise sogar über Jahrzehnte (Grete Kasper und Traudl Braunsteiner) – mit großem Engagement in unserer Gemeinde eingebracht und tun das teilweise noch. Grete Kasper, Josef Utzig und Eva Susanne Berecz waren auch im Presbyterium aktiv. Auch an dieser Stelle: Vielen Dank dafür und Respekt für die in dieser Funktion geleisteten Dienste für unsere Gemeinschaft!

Natürlich soll aber ein Ausscheiden aus der Gemeindevertretung nicht bedeuten, dass man sich aus jeder Tätigkeit für die Gemeinde zurückzieht. Es freut mich sehr, dass alle ausscheidenden GemeindevertreterInnen ihre Verbundenheit zur und ihr Engagement für die Pfarrgemeinde beibehalten wollen.

Konstituierung des neuen Presbyteriums

Nach dem Gottesdienst am 17. Juni wird sich die Gemeindevertretung konstituieren und die acht Mitglieder des Presbyteriums wählen. Gleich darauf wird sich das neue Presbyterium (8 Gewählte plus Pfarrer) konstituieren. Die Namen der neuen PresbyterInnen lesen Sie in der nächsten Ausgabe, wo ich Ihnen auch mitteilen darf, wer für welche Aufgaben und Funktionen gewählt wurde.

Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit in den neuen Gemeindegremien und bin offen und gespannt, was Gott mit uns vor hat! Bisher wurden uns immer wieder Themen zur fruchtbringenden Weiterentwicklung „vor die Füße gelegt“, zuletzt ganz wesentlich die Friedensarbeit. Auch in den kommenden sechs Jahren wird es an uns liegen, die Herausforderungen zu erkennen, sie anzunehmen und in Freiheit und Verantwortung zu handeln.

Kurator Gert Lauermann

Veröffentlicht unter Interna

DSGVO – Was haben wir damit zu tun?

Quelle: https://blog.adacor.com

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist derzeit in aller Munde. Sie trat mit dem 25. Mai 2018 in Kraft und beschäftigte und beschäftigt auch in Zukunft nicht nur große Unternehmen, sondern auch kleine Firmen, Vereine und – ja, auch unsere Kirchengemeinde.

Grundsätzlich ist natürlich zu begrüßen, wenn der Schutz von personenbezogenen Daten auch von gesetzlicher Seite ernst genommen wird. Aber das hat so seinen Preis, nämlich einen gewissen Aufwand bei der Verarbeitung von Daten.

Verarbeitung von Daten in unserer Gemeinde

Auch wir als Evangelische Pfarrgemeinde Stockerau verarbeiten Daten. Wenn wir unsere Gemeindenachrichten oder Geburtstagsbriefe aussenden und dafür Adressetiketten erstellen, wenn wir unsere Einnahmen und Ausgaben verwalten, wenn wir unseren Newsletter versenden, wenn wir bei Kasualhandlungen wie etwa einer Hochzeit die Daten der beteiligten Personen erfassen und eine entsprechende Urkunde ausdrucken usw.: An vielen Stellen, die für uns schon alltägliche Praxis geworden sind, werden Personendaten verarbeitet, und selbstverständlich gehen wir mit diesen äußerst achtsam um.

Die DSGVO bedeutet für uns, dass wir uns all diese Datenverarbeitungsvorgänge bewusst machen, verschriftlichen, ihren Ablauf beschreiben sowie darstellen, wie wir dafür sorgen, dass diese Daten vertraulich bleiben und nicht in irgendeiner Weise missbraucht werden können.

Ein Beispiel: Wer etwa die Adressetiketten für unsere Gemeindenachrichten aufklebt, wird eine Datenschutzerklärung unterschreiben, in der erklärt wird, dass diese Adressetiketten für nichts anderes als für die Gemeindenachrichten verwendet werden. Natürlich ist das in der Sache nichts Neues, aber nun muss es eben schriftlich bestätigt werden. Das ist nicht schlimm, tut nicht weh, aber bedeutet eben einen gewissen organisatorischen Aufwand. Und weil wir unsere Gemeindeglieder weiterhin gut informieren möchten, werden wir diesen Aufwand auch betreiben (müssen).

Auswirkungen auf unsere Gemeindenachrichten

Wenn wir in den Gemeindenachrichten unsere Geburtstagsjubilare („Runde Geburtstage“) weiterhin veröffentlichen wollten, müssten wir von jeder/m jeweils eine schriftliche Bestätigung einholen, dass sie/er damit einverstanden ist. Das ist ein Aufwand, der unsere Kapazitäten leider völlig übersteigt, und daher wird diese Liste künftig nicht mehr erscheinen können.

Wir wollen die so frei werdende Spalte in den Gemeindenachrichten aber für eine neue Kolumne nutzen. Sie trägt den Titel „Gott und die Welt“ und wird Kommentare von verschiedenen Persönlichkeiten in und außerhalb unserer Gemeinde enthalten, die thematisch das gemeindliche Leben betreffen, dieses aber auch in einen größeren Zusammenhang stellt. Wir freuen uns sehr und sind unserem Superintendenten sehr dankbar, dass es sich als erster Autor dieser neuen Kolumne gewinnen ließ.

Die Lebensbewegungen („Freud & Leid“) werden wir auch weiterhin veröffentlichen können, weil unser Pfarrer bei der Vorbereitung der Kasualhandlungen eine entsprechende Zustimmung einholen kann. (Sollte jemand damit nicht einverstanden sein, werden wir das natürlich entsprechend berücksichtigen.)

Was bedeutet das für jede/n von uns?

Es war ja auch schon bisher so, dass wir mit persönlichen Daten sehr sorgsam umgehen mussten. Das betrifft alle (!) Mitglieder dieser Gemeinde, nicht nur die gewählten Vertreter/innen. Informationen über persönliche Belange, insbesondere sogenannte „sensible Daten“ (wie z.B. Informationen über Gesundheit/Krankheit, religiöses Bekenntnis, sexuelle Orientierung etc.), dürfen nicht einfach an Dritte weitergegeben werden. Wie gesagt, das galt auch schon vor der DSGVO und gilt jetzt umso mehr.

Ganz besonders betreffen die Regelungen der DSGVO natürlich unseren Pfarrer und unsere Sekretärin/Kirchenbeitragsbeauftragte. Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass sie bei manchen Anfragen oder Auskünften (z.B. Karfreitagsbestätigung) „lästig“ sein müssen, wenn nicht klar nachvollziehbar sein sollte, dass Sie „Sie“ sind (z.B. bei einer unbekannten eMail-Adresse).

Ein Beispiel: Wenn eine Mutter den Kirchenbeitrag ihres Sohnes begleichen möchte, dürfen wir die Auskunft über den ausstehenden Betrag nur direkt an den Sohn geben (es sei denn, die Mutter hat eine Vollmacht ihres Sohnes). Das klingt umständlich/bürokratisch/verrückt? Mag sein, aber schließlich will niemand von uns, dass jemand Dritter ohne seine Zustimmung Auskunft über seine Kirchenbeitragszahlungen erhält.

Wird unser ehrenamtliches Engagement durch die DSGVO erschwert?

Die Antwort lautet: Nein.

Es geht darum, sorgsam mit Daten umzugehen – das war auch bisher schon so. Es geht darum, Datenverarbeitung zu dokumentieren – das wird vom Datenschutzverantwortlichen unserer Gemeinde gemacht; „betroffene“ Mitarbeiter müssen gerade einmal eine Datenschutzerklärung unterschreiben. Und es geht darum, Verständnis dafür zu haben, dass bei der Verarbeitung von Daten besonderes Augenmerk auf deren Schutz gelegt wird, und das ist in unser aller Interesse.

Noch Fragen?

Wenn Sie Fragen zur DSGVO in unserer Pfarrgemeinde haben, wenden Sie sich bitte an mich in meiner Funktion als Datenschutzverantwortlicher. Sie erreichen mich über die eMail-Adresse unserer Sekretärin (sekretariat.evang.stockerau@gmail.com).

Andreas Andel

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Alex Kristan: Lebhaft

Im Lenausaal wurde am 8. März die Bühne zum Gefängnis, aus dem der Kabarettist Alex Kristan einen Gag nach dem anderen abfeuerte. Die über 600 Besucherinnen und Besucher erfuhren zu Beginn den Grund für seinen angeblichen Freiheitsentzug – er war zu schnell gefahren und hatte die Geldstrafe nicht bezahlt. Diese Geschichte war nur eine von unzähligen absurden, pointenreichen Episoden, die der Kabarettist dem Publikum erzählte. Er gewährte dabei Einblicke in sein Leben als „Rotzpipn forever“, sprach über seine Kindheit, sein Familien- und Berufsleben und gab als besonderen Höhepunkt einige österreichische Weisheiten zum Besten, zum Beispiel: „Is‘s ned, is’s ned.“

Dazu gab es natürlich auch wieder Parodien von Größen der österreichischen Sportwelt, die ja Kristans Markenzeichen sind. Er beherrscht diese so virtuos, dass man mit geschlossenen Augen glaubt, auf der Bühne säße tatsächlich Andi Herzog, der sich mit Niki Lauda, Hans Krankl und Toni Polster unterhalte.

Nach „Ärztlich willkommen“, „Jetlag für Anfänger“ und „Heimvorteil“ war dies bereits der vierte Auftritt von Alex Kristan, den die evangelische Pfarrgemeinde in Stockerau veranstaltete. Auch diesmal wieder war es ein voller Erfolg. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch in der Pause wurde einiges geboten. Das Büffet bog sich vor köstlichen Häppchen, sodass das Publikum nicht nur in bester Stimmung, sondern auch satt nach fast drei Stunden wieder aus dem Gefängnis entlassen wurde.

Und jedes Mal, wenn ich seither einparke, fällt mir der Satz aus dem Programm von Kristan ein: „Das Stückerl zum Gehsteig kann ich zu Fuß auch gehen.“

Christine Andel

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DEMNÄCHST: Gottesdienst im Grünen am 24. Juni

Familiengottesdienst im Grünen – dieses Jahr wieder in Retz!

Am Sonntag, den 24. Juni ist es wieder soweit!  Die ganze Gemeinde trifft sich zum Gottesdienst im Grünen.

Nach dem schönen Erlebnis vom letzten Jahr in der Stockerauer Au sind wir dieses Jahr wieder in Retz zu Gast. Wir feiern am Retzer Kalvarienberg ganz nahe der Windmühle (Parkplatz neben der Windmühle benützen!).

Heurigengarnituren sind vorhanden. Wer will, darf aber gerne eine Decke, einen Campingsessel und einen Sonnenschutz (Kapperl, Schirm etc.) mitbringen – wir hoffen auf schönes Wetter!

Bitte so eintreffen, dass wir pünktlich um 10:00 Uhr beginnen können.

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit, beim Windmühlheurigen einzukehren und unser Miteinander bei einer guten Heurigenjause und einem Glas Wein (Traubensaft) dann in aller Ruhe ausklingen zu lassen…

P.S. Sollte es regnen, weichen wir für den Gottesdienst in die Rathauskapelle am Hauptplatz aus.

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DEMNÄCHST: Infoabend Ikonenmalkurs am 3. September

 

Heute kennen wir Ikonen hauptsächlich als Bestandteil ostkirchlicher Spiritualität. Ihren Ursprung haben sie aber schon  in den ersten Jahrhunderten der ungeteilten Kirche.

Ikonen möchten uns nicht bloß »erzählen«, sondern die dargestellte Person, das Geschehen »vergegenwärtigen«.

 

Wer das Kunsthandwerk des Ikonenmalens erlernen will, sich mit der mehr als 1000-jährigen Maltechnik auseindersetzen möchte, Freude an meditativem Tun hat, ist herzlich bei unserem Ikonen-Malkurs in der evangelischen Kirche in Stockerau willkommen.

Sollten Sie interessiert, aber noch unschlüssig sein, so kommen Sie zum (unverbindlichen)  Infoabend am 3. Sept. 2018, 19 Uhr im Gemeindezentrum der Kirche.

Für Fragen steht Ihnen auch der Kursleiter Leo Pfisterer gerne telefonisch zur Verfügung (0650-6347143), Homepage: www.leopfisterer.com

Organisatorisches

  • Kurstermine: 15. September, 20. Oktober, 24. November, 15. Dezember, 26. Jänner, 23. Februar (jeweils 9-12 und 13-18 Uhr)
  • Referent: LeoPfisterer
  • Kursbeitrag: Euro 280,-
  • Materialkosten (für Neueinsteiger): ca. Euro 100,-
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Eindrückliche Erlebnisse und Wünsche für die Zukunft

Bericht vom NÖ LektorInnentreffen in Stockerau

Über 20 Tagungen in 12 Jahren: Kein Wunder, dass wir niederösterreichische Lektorinnen und Lektoren viel zu erzählen wussten. Am 3. März übergab Pfarrer Christian Brost (Stockerau) seine Funktion als Lektorenleiter an Pfarrer Andreas Fasching (Perchtoldsdorf).

Wir LektorInnen konnten uns dankbar an das viele Neue und Gute erinnern, das Christian im Laufe der Jahre mit uns erarbeitet und erlebt hat -, nein: das wir mit ihm gemeinsam erarbeitet und erlebt haben: So würde er es wohl formulieren, denn sein Verständnis von Leitung und Begegnung war immer eines auf Augenhöhe.

Die Planung und Organisation der Tagungen war stets ein gemeinsames Ergebnis des Lektorenleitungsteams, das er mit Hans-Herwig Brunner, Gilgian Oester und Andreas Andel bildete. Und so wie wir vier zu einem in Freundschaft verbundenen Kreis wurden, so übertrug sich das auch auf die ganze Lektorengemeinschaft.

Die freundschaftliche Begegnung auf Augenhöhe war es daher, die viele an diesem 3. März in den Vordergrund ihres Rückblicks auf die vergangenen Jahre stellten. Wir schätzten es sehr, unterschiedliche Erfahrungen in den verschiedenen (großen und kleinen) Gemeinden Niederösterreichs gemacht zu haben. Wir waren von der thematischen Vielfalt der Tagungen angetan, die von Körperübungen im liturgischen Kontext bis zu spannenden theologischen Einsichten ins Judentum Jesu reichten. Ganz besonders aber dankten wir Christian nicht nur für seine kompetente Leitung, sondern auch für seine freundliche und humorvolle Art, die eine entspannte Atmosphäre in unseren Tagungen entstehen ließ. Wir dankten für seine Gemeinschaft mit uns, auch für die immer wieder erfahrene Rückendeckung.

Christians Dank wiederum galt nicht nur uns LektorInnen, sondern auch unserem Superintendenten Lars Müller-Marienburg, der schon allein durch seine mehrfache Teilnahme an unseren Tagungen seine Wertschätzung uns LektorInnen gegenüber glaubhaft zum Ausdruck brachte.

Besonderen Dank sprach Christian seinem Nachfolger Pfr. Andreas Fasching aus. Dass er die Leitung der NÖ Lektorenarbeit übernimmt, mache ihm den Abschied deutlich leichter. Und Andreas – so viel darf ich schon nach der ersten gemeinsamen Tagung sagen – gewann uns von Anfang an. Er eröffnete die Tagung mit persönlichen Vorstellung(en) zu ihm wichtigen Aspekten im Gottesdienst: Stille, Sprache, Musik, Einschluss der Körperlichkeit im Gottesdienst, Vielfalt in gottesdienstlichen Formaten und den durchgängigen „rote Faden“ verband er mit persönlich-biographischen Einsichten, die uns sehr beeindruckten. Wir tauschten uns anschließend zu diesen Aspekten in Kleingruppen aus und bekamen damit wohl auch schon einen Ausblick auf unser künftiges Arbeiten in der Lektorengemeinschaft.

Im abschließenden feierlichen Gottesdienst sprang unser Superintendent kurzfristig als Organist ein, dankte in seiner launigen Ansprache dem bisherigen „fremdsprachigen“ (= mittelfränkischen) und begrüßte den neuen „fremdsprachigen“ (= ehemals katholischen) Lektorenleiter, entpflichtete den einen und führte den anderen in seine neue Funktion ein. Und so endete ein harmonisches, von Dankbarkeit und Vorfreude geprägtes niederösterreichisches Lektorentreffen.

Andreas Andel

Veröffentlicht unter Interna