Konfirmandenarbeit

Zu unserer großen Freude haben wir dieses Jahr eine große Konfirmandenschar: 22 Jugendliche bereiten sich auf ihre Konfirmation im Oktober vor. 

Bild: privat

Auch wenn sich der Start des Miteinander Arbeitens und Feierns durch Corona immer wieder verzögert hat, treffen wir uns seit Februar regelmäßig, um miteinander ganz besondere Gottesdienst zu feiern. In einer großen Runde mit Maske und Mindestabstand erleben wir zusammen Gottesdienst einmal ganz anders: um eine bunt gestaltete Mitte, mit Kerzen, guten Gerüchen und ansprechender Musik gibt es Impulse, ein Miteinander und einen persönlichen Austausch, der nicht vor dem Computerbildschirm stattfindet.

Anhand der Geschichte zweier Freunde haben wir überlegt, was es in Zeiten wie diesen bedeutet barmherzig zu sein, mit uns selber und mit anderen. 

Wir haben über unsere Gottesbilder nachgedacht und von der Arbeit eines guten Hirten gehört. Wir haben gehört, welche Dimensionen das Abendmahl beinhaltet und erlebt, wie es sich anfühlt und uns verbindet, wenn wir es miteinander feiern.

Nun hoffen wir sehr, dass es ab Juni möglich sein wird richtige Konfirmandentage zu erleben – mit allem Drum und Dran (Essen, Trinken, Spiel und Spaß!).

Unsere neue Konfi-mitarbeiterin Stella Milletich berichtet von einem ganz besonderen digitalen Konfitag, der die TeilnehmerInnen mit Konfirmanden aus ganz Niederösterreich verbunden hat:

NÖ-Konfitag world wide 

Nachdem der jährliche NÖ-Konfitag dieses Jahr nicht so stattfinden konnte wie bisher, hat sich die EJNÖ (Evangelische Jugend Niederösterreich) etwas Besonderes einfallen lassen: eine Rätselralley durch die niederösterreichischen Kirchengemeinden und Großstädte der ganzen Welt auf der Plattform wonder.me. Geplant war es, in 6er Gruppen so viele Aufgaben wie möglich zu erfüllen und auch aus unserer Konfigruppe haben sich ein paar Mutige gefunden, die daran teilgenommen haben. 

Da der Alltag von vielen der Konfis bereits aus distance learning besteht und sich ihr Leben Großteils online abspielt, war dieser alternative Konfitag für manche nur ein weiterer Tag vor dem Bildschirm. Unsere Konfis haben sich trotz dessen wacker geschlagen und konnten erleben, wie groß und vielfältig die evangelische Kirche in Niederösterreich ist. Sie hatten die Möglichkeit andere Konfirmanden*innen aus ganz Niederösterreich kennen zu lernen und dabei ein paar Einblicke in die anderen Gemeinden zu bekommen.

Zum Schluss gab es noch eine Andacht, bei der wir, inspiriert durch Luthers bekannte Worte „Hier stehe ich und kann nicht anders.“, angeregt wurden, folgende Fragen für uns zu beantworten:

Wofür stehst du auf? Wofür machst du dich stark? Wofür würdest du gerne aufstehen?

Stella Milletich

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