Gute Aussichten für die Krankenhausseelsorge Stockerau!

Armin Aigner

Die Perspektive – was seelsorgerliche Besuche für das Stockerauer Krankenhaus betrifft, ist erfreulich. Armin Aigner aus unserer Nachbargemeinde Korneuburg, dem diese Entwicklung ein Stück weit zu verdanken ist, stellt sich selber vor:

Armin Aigner Krankenhaus- und Gefängnisseelsorger

Mein Name ist Armin Aigner, ich bin 47 Jahre alt, einmal wiederverheiratet, habe 3 Söhne (davon ein Pflegesohn), 19, 16 und 10 Jahre alt. Gemeinsam mit meiner Frau Franziska Palm betreiben wir einen kleinen Bauernhof in der Nähe von Wolkersdorf. Wir halten 4 Pferde, 4 Kühe, 5 Schafe, 4 Hühner, 3 Schweine, 3 Hunde und andere Mitbewohner, die in loserer Beziehung zu uns stehen, insbesondere Katzen und Mäuse. Meine Brötchen verdiene ich an der Veterinärmedizinschen Universität Wien, an welcher ich eine Forschungs- und Lehreinfrastruktur-Einrichtung im Bereich der Nutztiermedizin leiten darf. Vor ca. einem Jahr hat mich das Presbyterium zum Lektor für Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge berufen. Meine Ausbildung zum Krankenhausseelsorger habe ich an der Diözese Wien abgeschlossen. Ich freue mich, dass ich Teil zweier aktiver Gemeinden sein darf und möchte mich sehr herzlich für die große Unterstützung seitens unserer Pfarren bedanken! 

Was ich noch berichten kann ist die Tatsache, dass sich zwei evangelische Pfarrgemeinden, nämlich aus Stockerau und aus Korneuburg, zusammengetan haben, um gemeinsam das seelsorgerliche Angebot in den beiden beschriebenen Bereichen zu stärken. Ich sehe mich dabei einerseits in der Tradition von Fr. Ingrid Oblak und Fr. Evelyne Zehetmayer, die viele Jahre unseren christlichen Glauben in die JA Sonnberg getragen haben. Im Krankenhaus Stockerau wiederum stehe ich in Gemeinschaft mit unserer Lektorin Irmi Lenius und unseren katholischen KollegInnen, insbesondere Hr. Mag. Kurt Preissinger und Schwester Edmundis vom Kloster St. Kolomann. 

Die Krankenhausseelsorge im KH Stockerau haben wir Ende Juni nach einer längeren Pause wieder aufnehmen können. Schon die ersten Gespräche mit unseren PatientInnen haben gezeigt: Der Bedarf an einem verständnisvollen, wohlwollenden Gespräch ist unglaublich groß, ganz unabhängig von Alter, Religionszugehörigkeit oder beruflichem Hintergrund.

Auch die Gefängnisseelsorge war unterbrochen, allerdings konnte ich mit unseren Brüdern in der Justizanstalt Sonnberg brieflich in Kontakt bleiben. Mittlerweile stehen Hr. Pfarrer Fellinger und ich unseren Brüdern wieder für Einzelgespräche zur Verfügung, auch Andachten, Gottesdienste oder Bibelgespräche finden 14-tägig statt. 

Gnädig und barmherzig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.

Psalm 145

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