KlimaGerechtEssen!

Unter diesem Titel fand eine Bildungsveranstaltung statt, bei der Frau MMag. Hannah Satlow von „Brot für die Welt“ referierte. Ich werde hier keinen Rückblick auf diesen Vortrag samt Abendessen geben, sondern einen Ausblick wagen, wo es nun hingehen könnte:

Wir wollen unseren Lebensraum bewusst gestalten. 

Dazu gehört auch der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen. Das braucht einerseits Wissen, dass wir ein Stück weit bei diesem Vortrag vermittelt bekamen, und andererseits Gleichgesinnte, die helfen neue Wege zu beschreiten. 

Denn eines ist uns schon klar: Wir müssen einen Schritt aus unserer Komfortzone machen!
Damit meine ich, dass wir Gewohnheiten hinterfragen und neue Wege beschreiten. Für mich persönlich ist es die Vermeidung von Plastik, wo immer es mir möglich ist, also z.B. beim Einkaufen von Obst und Gemüse am Markt.

Dass eine vegetarische Ernährung unseren Planeten weniger ausbeutet, war mir nicht ganz neu. Aber was tun, wenn man/frau gerne Fleisch isst? Es ist schon ein richtiger Schritt Biofleisch zu kaufen. Denn die industrialisierte Landwirtschaft, besonders die Viehzucht, beutet nicht nur den Planeten, sondern auch Lebewesen aus. 

Was wollen wir als Pfarrgemeinde umsetzen?

  • Abfallvermeidung: wir wollen möglichst Säfte in Glasgebinden (auch Dicksaft ist möglich) kaufen, um Plastik (Tetrapak) zu vermeiden.
  • Regionalität: wir wollen möglichst Produkte aus unserer Region verwenden.
  • Saisonalität: wir wollen vor allem bei Obst und Gemüse das auf unsere Teller bringen, was zur jeweiligen Zeit auch verfügbar ist. Also eben keine Erdbeeren zu Weihnachten!
  • Fair und Bio: wir wollen möglichst fair und biologisch produzierte Lebensmittel anbieten. Das gilt besonders für den Kaffee, aber auch für Milch und alles andere.

Jeder Schritt in eine dieser Richtungen ist wertvoll und wichtig. Veränderungen fallen uns nicht leicht, aber gemeinsam lassen sich neue Wege beherzter beschreiten.

Übrigens … einen ganz unbekannten Schritt habe ich beim Vortragsabend gewagt: Ich habe meinen ersten Mehlwurm verzehrt. Mit Zuspruch und ein bisschen Überwindung und schließlich mit der Erkenntnis: alles halb so schlimm. Veränderungen müssen zuerst im Kopf passieren! 

Irmi Lenius


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