Friedensmeditation

Warum wir uns für den Frieden erwärmen sollten.

Es gibt Tage, da möchte ich die Zeitung, die täglich in meinem Postkasterl liegt, gar nicht aufschlagen. Die Negativnachrichten scheinen sich manchmal einen richtigen Wettstreit zu liefern. Wer bietet die schlimmere Katastrophe, könnte man glauben, ist zur Devise der Berichterstattung geworden. Und dabei wird über Vieles, was wirklich schlimm ist, gar nicht berichtet. Stichwort: Menschenverachtung – Ausgrenzung – Klimawandel – bedrohte Natur.

Ich lese gerade das Buch „+2Grad“ von den Klimaforschern Helga Kromp-Kolb und Herbert Formayer. Der einladende Untertitel lautet: „Warum wir uns für die Rettung der Welt erwärmen sollten.“ Nach den ersten 90 Seiten staune ich über den Optimismus, den die Autoren vermitteln. Ja und ich lerne, dass die winzigen kleine Schritte, die wir einzelne Menschen gehen oder nicht gehen, relevant sind.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum ich das unter der Überschrift „Friedensmeditation“ schreibe? Weil es mit dem Frieden ganz genau so ist. Die kleinen Gesten, die Art und Weise, wie wir persönlich mit Außenseitern der Gesellschaft umgehen, wie wir mit unseren eigenen Schwächen und Fehlern umgehen: All das ist für den Frieden relevant. Der Frieden beginnt in uns selbst und kann von dort ausstrahlen. Frieden in mir finde ich, wenn ich zur Ruhe komme. 

Genau das möchten wir, wenn wir einmal im Monat zur Friedensmeditation zusammenkommen:
Hören, wie andere Menschen dem Frieden gedient haben – und da gibt es viele Vorbilder!
Still werden,um die eigene Resonanz zu finden und Kraft zu tanken.

Unsere nächsten Termine für die Friedensmeditation:
Mi 27.2.2019 und Mi 20.3.2019, jeweils um 19 Uhr – herzliche Einladung zum Friedentanken!

Irmi Lenius

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