Der Klimawandel – ein unlösbares Problem?

Klimaexperten warnen vor dem Anstieg des Meeresspiegels und der Temperatur. Gletscher schmelzen, Permafrostböden tauen auf und es kommt immer öfters zu Naturkatastrophen. Das sind nur ein paar der fast unzähligen Folgen des Klimawandels. 

Doch können wir überhaupt etwas dagegen machen?  Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, Energie sparen und kürzer duschen sind sehr häufig empfohlene Maßnahmen, die wir persönlich umsetzen können. Jedoch wird der Ernährung, die für mehr Treibhausgase verantwortlich ist als der gesamte Verkehrssektor, selten Aufmerksamkeit geschenkt. 

Doch welche Lebensmittel sind nun die geheimen „Klimakiller“? Hauptsächlich Fleisch- und Milchprodukte und Palmöl. Warum? Tiere brauchen Futter, um zu wachsen, und dieses Futter, vor allem Soja, wird oft von anderen Ländern exportiert. In Südamerika werden Tausende Hektar Regenwald abgeholzt oder gerodet, um billig auf diesen Flächen Soja oder anderes Getreide anzubauen. Allein Österreich importiert jährlich bis zu 550.000 Tonnen Sojaschrot, das hauptsächlich als Tierfutter genutzt wird. Dafür muss es einmal den gesamten Atlantik überqueren, was zu weiterem CO2-Ausstoß führt. Außerdem benötigt man für ein Kilogramm Rindfleisch ca. 16.000 Liter Wasser und 25 Kilo Getreide, für ein Kilo Schweinefleisch rund 4.700 Liter Wasser und 6,4 Kilo Getreide, und ein einziges Glas Milch schluckt 200 Liter Wasser. Auch für Palmöl wird viel Regenwald abgeholzt. 670 Fußballfelder Wald werden täglich gerodet, um Platz für Palmölplantagen zu machen. Weiters wird auch dieses Produkt in die ganze Welt exportiert, was noch mehr CO2 verursacht. Doch das Problem bei Regenwaldabholzung ist immer das Gleiche: Es kommt zu vermehrtem Artensterben, Ureinwohner werden vertrieben und CO2 kann von den Urwaldriesen nicht mehr in wertvollen Sauerstoff umgewandelt werden. 

Es ist an der Zeit zu handeln! Danken wir Gott, dass wir das Glück haben, in so einem wunderbaren Land wie Österreich zu leben, und geben wir unser Bestes, es für die nächsten Generationen genau so schön zu erhalten und vor den Folgen des Klimawandels zu bewahren! Wenn man nicht gleich auf Fleisch und Milch verzichten möchte, ist es ein guter Start, den Verzehr dieser Produkte auf einmal die Woche zu reduzieren und es in Bio-Qualität zu kaufen. Jeder einzelne von uns kann etwas bewirken, und das kann gleich heute mit Ihrem Einkauf starten!

Corina Wanas

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