Krippenspiel 2017

Wenn einmal die Weihnachtsferien vorbei sind, denkt kaum jemand noch an Weihnachten. Außer vielleicht unser Pfarrer, Christian Brost, der das Weihnachtsfest am liebsten das ganze Jahr über feiern würde. Jetzt bin auch ich dran und denke ganz bewusst und absichtlich daran, weil da auch etwas erzählt werden will.

Der Gottesdienst mit Krippenspiel am 24. Dezember ist nämlich ein ganz spezieller, mit vielen Akteuren – allen voran die Krippenspielkinder, die sich schon wochenlang auf ihren Auftritt vorbereiten, und sehr, sehr vielen BesucherInnen. Das ist eine Mischung, die jedes Mal eine echte Herausforderung ist. Keiner von den Erwachsenen, auch nicht Christine Plattner, die die Einstudierung leitet, kann im Vorhinein wissen, ob alles klappt: ob alle gesund sind, ob die Lautsprecheranlage funktioniert, ob alle ihren Text können…

Mit kindlicher Leichtigkeit

Und mich beeindrucken da die Kinder am allermeisten: Sie sind vielleicht nervös, aber das wissen – wenn überhaupt – nur die Eltern. Die Kinder kommen mit einer Offenheit und Fröhlichkeit zu den Proben genauso wie zum Gottesdienst dann an Weihnachten. Und wenn ein Kind nicht laut sprechen will, tut es das einfach nicht. So einfach kann es sein. Dann hilft die Mama und alles geht seinen Lauf – ganz ohne Raunzen oder Meckern.

Die Atmosphäre beim Krippenspiel ist von dieser kindlichen Leichtigkeit geprägt. Dafür bin ich als Lektorin, die mit Uta Vogel diesen Gottesdienst in den letzten Jahren leitet, immer wieder beeindruckt. Für diese Leichtigkeit bin ich dankbar und lasse mich gerne in ihren Bann ziehen. Und sie ist genau genommen ein Wesensmerkmal von Weihnachten. Gott will einfach mit uns und bei uns sein. Sein JA zu uns ist bedingungslos – übrigens das ganze Jahr über!

Danke an alle Mitwirkenden und Beteiligten des Krippenspiels 2017!

Irmi Lenius

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