Hunger in Ostafrika – Dürre, Krieg und Flucht

«Rund 20 Millionen Menschen in den vier Krisenstaaten Nigeria, Südsudan, Jemen und Somalia droht der Hungertod.» Diese eindringliche Warnung brachte UNO-Nothilfekoordinator Stephen O’Brien im Frühjahr vor die internationale Gemeinschaft. Obwohl es die größte humanitäre Katastrophe seit Gründung der Vereinten Nationen ist, nimmt die Öffentlichkeit davon nur am Rande Notiz. Wie so oft, trifft es die Ärmsten der Armen besonders hart: die Kranken, die Alten und die Kinder. Zudem erschweren militärische Konflikte die Hilfe und verschärfen zusätzlich die Situation der notleidenden Menschen.

Äthiopien

Rund 5,6 Millionen Menschen sind hier von der Dürre betroffen und bedürfen akuter Hilfe. Weitere 7,6 Millionen werden permanent vom Staat unterstützt. Zudem beherbergt Äthiopien über 800.000 Flüchtlinge aus den Nachbarländern, vor allem aus Somalia und dem Südsudan.

Kenia

Die Regierung hat im Februar dieses Jahres den Notstand erklärt. Tausende von Tieren sind bereits verendet, 2,7 Millionen Menschen leiden an Hunger, mehr als 357.000 Kinder sind stark unterernährt und drohen zu verhungern.

Somalia

6,2 Millionen Somalis sind aktuell auf Überlebenshilfe angewiesen. Über 360.000 Kinder sind mangelernährt und vom Hungertod bedroht. Über eine Million Somalis wurden bislang von der Dürre und dem Krieg im Land vertrieben.

Südsudan

5,5 Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen, davon leiden etwa eine Million extremen Hunger. Der Bürgerkrieg im Land hat rund 1,7 Millionen im Innern zu Flüchtlingen gemacht, 1,9 Millionen Südsudanesen sind in die Nachbarländer geflohen.

So können Sie helfen

Wir, die Diakonie Katastrophenhilfe, sichern das Überleben vieler Menschen in der Krisenregion gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen. Wir können extrem viel tun. Mit einfachen Mitteln kann Überleben gesichert werden. Wir leisten Soforthilfe mit lebensnotwendigen Dingen wie Lebensmitteln, Trinkwasser, Haushalts- und Hygieneartikel. Wir führen aber auch Projekte zur Katastrophenvorsorge durch: Wir unterstützen in der Landwirtschaft, damit diese trotz der schwierigen klimatischen Bedingungen möglich ist, oder geben Vertriebenen Starthilfen wie  Berufsausbildungen oder Saatgut.

Es ist aber noch viel mehr Hilfe für die unzähligen Betroffenen notwendig. Dafür brauchen wir IHRE Unterstützung. Wir bitten Sie herzlich um ihre Unterstützung für die Menschen in Ostafrika.

Ihre Spende hilft!

 

Spendenkennwort: „Afrika Hungerhilfe“
IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333 // BIC: GIBAATWWXXX

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Für weitere Informationen: www.diakonie-katastrophenhilfe.at

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