Aus dem Presbyterium

Der gemeindliche Schwerpunkt 2016 „Weltfrieden im Weinviertel – Weltethos“ fordert uns laufend und wir entdecken immer wieder Aspekte des gemeindlichen Lebens, die auch Friedensarbeit sind. Die laufende Flüchtlingsarbeit gehört dazu, aber genauso der Ausflug ins Haus der Stille oder das fränkische Weißwurstessen nach einem Gottesdienst. Wo wir offen sind für Mitmenschen, wo Dialog und Kommunikation stattfinden, wird am Frieden gebaut.

  • Im wörtlichen Sinn gebaut werden soll nach dem Sommer an einer Friedenssäule vor der Stockerauer Kirche auf öffentlichem Grund. In vielen Stunden haben wir dieses Projekt gemeinsam mit Leo Pfisterer entwickelt. Ich bin sicher, wir tragen damit auch sichtbar dazu bei, dass allen Menschen der Satz „Möge Friede auf Erden sein“ wichtiger und damit ein wenig mehr Wirklichkeit wird.
  • Die Planungen für 2017 haben erst begonnen. Am 1. Mai 2017 wird es in Stockerau einen Studientag zum Thema „Luther und die Juden“ geben, der federführend vom Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit geplant wird.
  • Wir haben uns mit Konzert- und Veranstaltungsorganisation beschäftigt. Damit wir Konzertanfragen annehmen, muss zumindest ein Bezug der Künstler oder der Darbietungen zu unserer Pfarrgemeinde gegeben sein.
  • Wir sind mit Unterstützung des Stockerauer Bezirksmuseums dabei, dort ein „evangelisches Eck“ mitzugestalten.
  • Das Presbyterium hat einen Wahlvorschlag für die anstehende Wahl eines neuen Superintendenten / einer neuen Superintendentin erstattet. Leider ist ja der erste Wahlversuch im Jänner gescheitert, weil keiner der Kandidaten die notwendige 2/3-Mehrheit erzielen konnte. Mit drei anderen Kandidaten findet nun im Juni neuerlich eine Wahl statt.
  • Endlich konnten sowohl die Liedtafeln beschlossen und bestellt werden wie auch der Gesangbuchwagen. Auch eine Pinnwand für den Gemeindesaal wurde angeschafft.

Mich freut, dass im Presbyterium weiterhin gilt, dass der persönliche Austausch zwischen den PresbyterInnen über gemeindliche Aktivitäten und Erlebnisse nicht zu kurz kommen darf. Es tut gut zu wissen, dass sich so ein tolles Team für unsere Gemeinde einsetzt!

Kurator Gert Lauermann

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