Gemeindefreizeit 2016

Raus aus dem Alltag – Zeit für die Familie!

Familienfreizeit

Mit diesem Ziel ging es vom 27. bis 29. Mai für 7 Familien mit insgesamt 27 Personen ins JUFA Hochkar.

Am Freitag starteten wir mit einem gemeinsamen Mittagessen. In unserem Seminarraum gab es dann noch eine kurze Vorstellungsrunde und Informationen zum Wochenende, bevor wir zu einer kleinen Wanderung aufbrachen. Als wir unser Ziel, den Bergsee, erreichten, war kein Kind mehr zu halten! Sämtliche Hügel, Steine, Blumen und Käfer wurden erforscht. Die Erwachsenen – oder wie der Begriff geprägt wurde – „ Menschen über 1,60 m“  genossen zwischenzeitlich die Sonne, und man konnte spüren, wie jeder begann sich zu entspannen und den Alltag hinter sich zu lassen.

Samstag vormittags starteten wir dann unsere große Wanderung aufs Hochkar. In knapp eineinhalb Stunden erreichten wir den Gipfel in 1.808 m Höhe. Ein tolles Gefühl! Anschließend verwöhnte uns der Wirt des Berggasthofes kulinarisch, bevor wir uns über die Seilhängebrücke wagten. Um den Panoramablick mit 360 Grad genießen zu können, wurde auch die Aussichtsplattform bestiegen, die 8,5 m über den Berghang hinausragt. Dass es darunter 120 Meter in die Tiefe geht, ignorierten wir großzügig, und der Blick auf den 100 km entfernten Dachstein entschädigte uns für den anstrengenden Aufstieg.

Müde und doch voll neuer Energie kamen wir am frühen Nachmittag zurück. Während die Kinder sich mit Fußball, Fangen spielen und Verstecken beschäftigten, genossen die Menschen über 1,60 m die letzten Sonnenstrahlen bei Kalt- und Heißgetränken auf der Terrasse.

Der auch bei der Vorstellungsrunde von einem Kind geäußerte Wunsch, ein Gewitter im Gebirge zu erleben, wurde von oben erhört und erfüllt. Vom sicheren und vor allem trockenen Panoramafenster des Seminarraums aus konnten wir alle zusammen das spektakuläre Naturschauspiel eines Berggewitters mit heftigen Blitzen, Donner und Hagel beobachten. Man konnte beeindruckend verfolgen, wie das Unwetter herankam und einen Berg nach den anderen in Beschlag nahm. Aber genauso schnell wie es kam, war es auch schon wieder vorübergezogen.

Den Abend ließen wir noch mit Gesellschaftsspielen und Gesprächen über „Gott und die Welt“ ausklingen.

Mit dem Sonntag war auch schon der Abreisetag angebrochen, und so mussten wir uns nach dem gemeinsamen Gottesdienst leider viel zu schnell verabschieden.

An diesem Wochenende wurde aus so mancher „Gottesdienstbekanntschaft“ eine Freundschaft.

Victoria Nagl

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