Aus dem Presbyterium

Seit Jänner hat sich wieder einiges getan im Presbyterium. Die Sitzungen werden mit oft sehr persönlichen geistlichen Impulsen der PresbyterInnen eingeleitet, die uns verdeutlichen, dass PresbyterIn ein geistliches Amt ist, auch wenn wir uns häufig mit ganz weltlichen Themen beschäftigen dürfen und müssen.

  • So z.B. mit der Anschaffung von Funkthermostaten, um die Steuerung der Heizung im Gemeindezentrum zu vereinfachen. Die Gestaltung des Atriums (Bepflanzung) wurde ebenso beschlossen wie die Anschaffung eines Gesangbuchwagens. Die unansehnlichen Liederbuchstapel am Kirchenausgang in Stockerau werden so verschwinden.
  • Die Evaluierung der gültigen Stolgebühren (Gebühren für Beerdigungen, Taufen etc.) führte zum Ergebnis, dass die Gebühren bleiben wie sie sind.
  • Im kommenden Sommer wird Dr. Hasnoz in unserer Kirche in Stockerau ein klassisches Konzert geben.
  • Die Verfassung von Grundzügen der gemeindlichen Stellungnahme zu den Anschlägen von Paris im Jänner war hingegen ein zutiefst geistliches Thema.
  • Auch mit den diakonischen Strukturen unserer Gemeinde haben wir uns auseinandergesetzt und dabei auch den MitarbeiterInnentag am 21. November schon in den Blick genommen. Letzteres gilt auch für das Thema „Luther und die Juden“. Fünf PresbyterInnen nahmen an der 2-tägigen Veranstaltung in Salzburg zu diesem Thema teil und lernten Luthers Antisemitismus und seine Folgen kennen.
  • Im April beschäftigte uns das bestehende und ab 2016 leicht veränderte Kirchenbeitragssystem unserer Kirche, das uns von Eva und Herbert Zehetmayer auch inklusive seiner Schwächen erklärt wurde. Wir haben beschlossen, uns als Pfarrgemeinde um eine weitere, faire Reform zu bemühen und wollen in der Superintendentialversammlung eine Antragstellung an die Synode durchsetzen.
  • Betreffend Ökumene in Stockerau 2015/16 wurde im Einvernehmen mit den katholischen Gremien festgelegt, dass die Pfingstvigil 2016 nicht mehr bei uns stattfinden, es zum Erdäpfelfest wieder einen ökumenischen Straßengottesdienst geben wird und Stockerau heuer an der Langen Nacht der Kirchen einmal nicht teilnimmt.
  • Anlässlich der Ausstellung von Bildern der 2014 verstorbenen Stockerauer Künstlerin Helga Berger durften wir uns über die sehr persönliche und überaus großzügige Schenkung eines Bildes an unsere Pfarrgemeinde freuen. Wir danken Herrn Berger herzlich dafür!
  • Die ARGE Hollabrunn erarbeitet sich konsequent Wünsche und Vorschläge, die das Presbyterium selbstverständlich sehr gerne unterstützt. Wir danken in diesem Zusammenhang für das hervorragende Engagement der Hollabrunner GemeindevertreterInnen! Das e-Piano in Hollabrunn hat sich bewährt und bleibt. Im Einvernehmen mit den Hollabrunner GemeindevertreterInnen hat das Presbyterium daher beschlossen, den in Hollabrunn bestehenden „Orgelfonds“ umzuwidmen. Zwecks Neubeschaffung eines für die Christuskirche geeigneten Instruments wurde der Orgelfonds anlässlich der 50-Jahr-Feier der Kirche gegründet. Zumal sich dieser Zweck nun erübrigt hat, soll das Geld für die Neugestaltung/Verbesserung des Kircheninnenraums in Hollabrunn, insbesondere für das Ausmalen und die Anschaffung neuer Beleuchtungskörper verwendet werden. Wir bitten an dieser Stelle um Verständnis für diese Umwidmung. Das Geld wird so ebenfalls für die Christuskirche genutzt, nur nicht für die akustische, sondern für die optische Verbesserung.

Gert Lauermann, Kurator

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