Evangelischer Kirchentag Niederösterreich 2015

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Donauwellen, Schmetterlinge im Bauch, Energieoase – das sind nur einige der Namen der 65 Gärten, die auf der Garten Tulln im Rahmen des Evangelischen Kirchentages Niederösterreich am 4. Juni 2015 besichtigt werden konnten.

Die Evangelische Pfarrgemeinde A.B. und H.B. Tulln freute sich als Gastgeberin über Gäste aus allen Gemeinden in Niederösterreich, die am Familiengottesdienst „Vertrauen auf Gott – im Glauben wachsen“ mit Superintendent Paul Weiland teilnahmen.

Die Stärken von Zusammenhalt und Gemeinschaft wurden symbolisch durch „Buchstabenkinder“ dargestellt. Die einzelnen Buchstaben ergaben Wörter, Wörter wie „Vertrauen auf Gott“ u.v.m. Der Evangelische Chor gestaltete den Familiengottesdienst.

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Das vielfältige Tagesprogramm bot Texte und Musik zur Bibel „Garten der Bibel“. Frühlingslieder sang der Evangelische Chor NÖ, einen Garten im Paradies präsentierte die Ghanaische Gemeinde und „Zusammenwachsen“ der Flüchtlingsdienst der Diakonie.

Mit dem Tulli-Express ging es ins Zentrum inklusive Stadtführung. Bei geführten Erkundungstouren durch die Garten Tulln wurden einige der Gärten liebevoll vorgestellt. Kurzandachten mit Harfenbegleitung und Kutschenfahrten in die Tullner Au standen ebenso am Programm.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, und angesichts des wunderbar sonnigen und warmen Tages waren vor allem auch Getränke gefragt.

Der Gustav Adolf-Verein, der dem Kirchentag ursprünglich seinen Namen gegeben hat, arbeitet seit 150 Jahren als landesweiter Hilfsverein der Evangelischen Kirchen A. und H.B.. Er ist ein evangelischer Hilfsverein, der den Mitgliedern finanzielle Hilfe bei Bauprojekten gewährt. Benannt ist der Verein nach dem schwedischen König Gustav II. Adolf, der im 30jährigen Krieg Partei für die zurückgedrängten Evangelischen ergriff.

Mit dem evangelischen Johanniterorden präsentierte sich auf dem Kirchentag eine weitere evangelische Institution, die sich gemeinnützigen und religiösen Zwecken widmet. Verpflichtet zur Hilfeleistung an Kranken und Menschen in Not steht der Orden für soziales Engagement in christlicher Tradition.

Elfriede Berger

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