Geistliches Wort zu Pfingsten

Taube

(Foto: blinking idiot – flickr) 

Wer mich liebt, der wird mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

Johannes 14,23

Allabendlich haben wir das aufgeregte Hin und Her der Völker vor Augen, sehen wir fanatisierte Menschenmassen irgendwo auf dem Globus und Politiker, die alles tun, um an der Macht zu bleiben. Wo wird da der Geist Gottes spürbar?

Wenn wir den Zustand der europäischen Kirchen betrachten, die Versuche die Ökumene zu beleben, den Bestand zu wahren und Menschen wieder für geistliche Belange zu interessieren, dann stellt sich auch hier die Frage nach geistlicher Vollmacht.

Nicht anders ist es, wenn wir unseren persönlichen Alltag selbstkritisch anschauen. Auch da wird deutlich: Es fehlt nicht an gutem Willen, an sinnvollen Vorsätzen – es fehlt am Geist Gottes!
Wir können uns Wissen aneignen, Karriere machen, Geld verdienen – aber über den Geist Gottes verfügen wir nicht. Er ist kein Produkt unserer Leistungsfähigkeit. Er ist Geschenk und Ereignis. Nur – wie kommt er in unser Leben? Wie werden wir von ihm geführt?

Die Pfingstbotschaft besagt nichts anderes, als dass Gott mitten unter uns armseligen und großartigen, ängstlichen und mutigen, trotzigen und willigen, erbärmlichen und genialen Menschen Wohnung genommen hat.
Mit seinem Geist zieht er ein in die Herzen von Menschen. Er benützt dazu die Worte Jesu Christi. So baut Gott seine Brücke zu uns, dass wir nicht an unserer Geistlosigkeit zugrunde gehen.

Verschaffen wir Jesu Worten in unserem Leben Geltung, öffnen wir Gottes Gedanken Herz und Sinn, dass sich sein guter Geist in unserem Leben auswirken kann!

Ein in diesem Sinn begeisterndes Pfingstfest wünscht Ihnen
Ihr Pfarrer Christian Brost

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