Das neue Presbyterium stellt sich vor

Renate Schmidt: Öffentlichkeitsarbeit, Schriftführerin, Umwelt

Getauft wurde ich Neuapostolisch, bin aber seit ca. 50 Jahren evangelisch. Das heißt ich bin die Älteste der „Alten“ (Presbyter); zwar nicht evangelisch getauft, aber schon ziemlich lange evangelisch!

Ich bin seit 35 Jahren mit meinem Mann Hannes verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne und seit einem halben Jahr einen Enkelsohn.

Wir bewirtschaften gemeinsam mit unserem älteren Sohn einen Ackerbaubetrieb, der seit 1999 auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt ist. „Bio“ zu sein bereitet mir ein unglaublich gutes Gefühl und Zufriedenheit!

Neben meinen Tätigkeiten als Mutter und Biobäuerin bin ich seit 12 Jahren in einem Serviceclub in Stockerau (Soroptimistinnen) engagiert und vernetzte mich gerne mit Anderen.

Ich möchte meine unterschiedlichen Fähigkeiten für die Gemeinde einsetzen und neben meiner Erfahrung in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit auch meine Leidenschaft im „Netzwerken“ einbringen.

Meine neuen Aufgabengebiete sind Öffentlichkeitsarbeit, Schriftführerin und Umwelt.

Das miteinander Arbeiten, die Freundschaft, Sympathie und das Vertrauen ineinander, das ich jetzt als „Neue“ genießen darf, bestätigen die Richtigkeit meines Engagements!

Helmut Montsch: Schatzmeister

Seit über 12 Jahren habe ich nun das Amt des Schatzmeisters über, und bei meiner ersten Vorstellung als Presbyter habe ich folgenden Satz geschrieben: “Mit der Tätigkeit als Presbyter übernahm ich auch das Amt des Schatzmeisters, das ich mit Herrn Dr. Reinhold Jud teile und das uns wegen der Renovierung der Lutherkirche Stockerau im vergangenen Jahr und in den nächsten Jahren ziemlich beschäftigen wird.”

Ein Satz, der absolut treffend war. Wir hatten gerade die Grundmauern unserer Kirche in Stockerau renoviert. 12 Jahre später ist das Thema aktueller denn je. Die Renovierung der Lutherkirche ist fast abgeschlossen, aber dafür gibt es nun das Projekt „Lebensraum“.

Als Schatzmeister bin ich der Buchhalter unserer Gemeinde. Es ist ein guter Kontrast zu meinem Beruf und es ist eine Aufgabe, die mir gefällt. In den letzten Jahren hat sich einiges geändert und man muss ständig am laufenden sein.

Ich bin seit 1992 mit meiner Frau Emanuela verheiratet und mit beiden Töchtern Bianca und Sophie, die nun 14 und 18 Jahre sind, ist mein Leben erfüllt.

Ich freue mich auf die kommende Periode und nehme gerne die Herausforderung als Schatzmeister an.

Gert Lauermann: Abgeordneter zur Sup.-Versammlung, Judentum, MitarbeiterInnen, Kurator

„In jedem Menschen ist ein Abgrund: den kann nur Gott füllen.“ (Blaise Pascal)

Vielleicht ist es das, weshalb ich dachte, es ist richtig, sich in unserer Gemeinde zu engagieren. Das Gefühl, dass Gott in meinem Leben den Abgrund füllt und dass ich das teilen sollte. Nun, jedenfalls bin ich nun schon einen längeren Weg mit vielen anderen in dieser Pfarrgemeinde gegangen. „Die Kirche“ ist nach meiner wunderbaren Familie und neben meinem Beruf als Richter ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Wenn es sich ausgeht, gehe ich tauchen, wandern oder in Höhlen. Die Natur ist wichtig für mich.

Ich bin auch sehr gerne Kurator unserer Pfarrgemeinde, das ist auch eine sehr vielfältige Aufgabe. Wir haben viel mit Gott und mit Menschen erlebt und dafür bin ich sehr dankbar. Einiges ist aber auch noch unfertig. Das Projekt Lebensraum, die Diaspora, interreligiöse Kontakte und viele andere Projekte und Aufgaben harren ihrer Umsetzung. Vieles entwickelt sich sehr spannend, etwa das philosophische Kulinarium oder das zu bemerkende geistliche Wachstum.

Ich freue mich darauf, in den kommenden Jahren als Teil unserer Gemeinschaft weiterhin all das zu erleben und mitzugestalten.

Norbert Flamisch: Kinder und Jugend

Die Wurzeln meiner kirchlichen Bindung liegen im Jugendclub der Pfarrgemeinde Wien-Donaustadt. Danach hat mich mein Engagement rund um die Burg Finstergrün, ein Freizeitheim der evangelischen Jugend im Lungau, geprägt. In vielen Aufenthalten dort entwickelte sich mein Verständnis von Kirche als Gemeinschaft verschiedener Menschen, die eine gemeinsame Idee verbindet. Nachdem ich 2006 nach Stockerau gekommen bin, habe ich rasch an die sehr lebendige Gemeinde Anschluss gefunden. Über die Arbeit mit KonfirmandInnen und dem Kirchenumbau bin ich weiter in die Aufgabe hineingewachsen und habe mich plötzlich inmitten des Presbyteriums wiedergefunden. Dort kümmere ich mich vor allem um Kinder- und Jugendarbeit. Als große Aufgabe sehe ich es, neben dem schon bestehenden Angebot in diesem Bereich auch für Jugendliche einen Lebensraum in unserer Gemeinde zu etablieren.

Ich bin Techniker im Bereich Wasserwirtschaft und Energieberatung und habe 3 fast bzw. ganz erwachsene Kinder. Dass ich in Stockerau so gut „angekommen“ bin, habe ich zu einem guten Teil unserer Pfarrgemeinde zu verdanken.

Irmtraud Lenius: Diakonie, spirituelle Entwicklung, Kuratorstellvertreterin

Seit ca. 6 Jahren wohne ich mit meinem Mann Johannes in Stockerau. Wir haben 2 Kinder, die schon ziemlich flügge sind. Beruflich bin ich als Osteopathin mit eigener Praxis in Hollabrunn tätig.

Unsere Gemeinde ist für mich wie eine große Familie. Es gibt ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das für mich wesentliche Voraussetzung für gelebten Glauben ist. Ich bin froh in einer Gemeinde mitarbeiten zu können, die das Potenzial jedes einzelnen Menschen schätzt und so eine Vielfalt ermöglicht, die beispielhaft sein kann.

Die Herausforderung des Presbyteramts übernehme ich mit Freude.

Andreas Andel: Diaspora, LektorInnen, Gottesdienste, EDV

Jetzt bin ich bereits zum dritten Mal zum Presbyter gewählt worden, was mich sehr freut und sogar ein wenig stolz macht. Meine Aufgabenbereiche entsprechen meinen besonderen Interessen, die ich an und in unserer Gemeinde habe: Diaspora, LektorInnen, Gottesdienste, EDV.

Dass mir die Diaspora-Situation unserer Gemeinde sehr am Herzen liegt, hat vielleicht auch damit zu tun, dass ich zehn Jahre in Hatzenbach gelebt habe und jetzt seit vier Jahren in Langenzersdorf wohne. Unsere Gemeindeglieder möglichst überall zu erreichen und in unser gemeindliches Leben einzubinden, dazu tragen ganz wesentlich Gottesdienste an den verschiedenen Predigtstellen, aber auch unsere Hauptmedien Gemeindenachrichten und Homepage bei. Mich im gottesdienstlichen Leben als Lektor zu engagieren, bereitet mir ebenso viel Freude und ist mir auch ebenso wichtig, wie ich über viele Jahre hinweg die Gemeindenachrichten mitgestaltet habe und auch weiterhin unsere Homepage warte.

Ich freue mich auf die kommenden Jahre in unserer Pfarrgemeinde – auf Bewahrung und Vertiefung von Erreichtem, auf Entdeckung und Entwicklung von Neuem, auf Erleben und Mitgestalten unseres gemeinsamen Lebensraumes.

Martin Kuchler: Gebäude und Bau, stellvertretender Schriftführer

Als Sohn eines Architekten war das Thema Bauen in meinem Umfeld schon in frühester Jugend immer präsent, zumal auch meine Mutter im Gas-Wasser-Heizungs-Installationsbetrieb meines Großvaters tätig war. Das Interesse war geweckt und ich absolvierte nach dem Gymnasium in Stockerau ein Architekturstudium an der TU Wien. Die Mitarbeit im väterlichen Architekturbüro, begann bereits im Volksschulalter mit einfachsten Tätigkeiten, wurde mit den Jahren komplexer und im Jahr 2007 habe ich dessen Geschäftsführung übernommen.

Seit 2002 bin ich mit meiner Frau Ulli verheiratet, unsere Söhne Markus und Mattias sind 7 und 8 Jahre alt.

Meine Aufgabe als Presbyter sehe ich primär im bautechnischen Bereich. Besonders das Projekt Lebensraum mit dem geplanten Gemeindesaalumbau in Stockerau wird eine spannende Herausforderung sein.

Josef Utzig: Schriftführer, ARGE Lebensraum

Utzig Josef

Ich wurde 1951 in Stockerau geboren und katholisch getauft. Weder unsere Familie noch das Umfeld, in dem ich aufgewachsen bin, war religiös geprägt. Eine sehr kritische Haltung gegenüber Vorgängen in unserer Gesellschaft hat mich dazu bewogen, die Katholische Kirche zu verlassen.

Ich habe mich aber immer mit religiösen Fragen und mit der Bibel auseinander gesetzt. Das hat mich zur Überzeugung gebracht, dass jeder Mensch gläubig ist, unabhängig davon, ob ihm das bewusst ist oder nicht.

Über meine Frau habe ich Zugang zur Evangelischen Gemeinde gefunden, und die Beschäftigung mit religiösen Fragen in der Kindererziehung hat in mir den Entschluss reifen lassen, der Evangelischen Kirche beizutreten. Hilfreich war mir dabei, wie die Pfarrgemeinde mit der Geschichte unseres Gotteshauses umgeht.

Ich bin gelernter Elektriker und habe nahezu mein ganzes Berufsleben in einem großen Unternehmen verbracht. 37 Jahre davon als Personalvertreter, wobei ich immer die Zusammenarbeit mit anderen geschätzt habe. Ich glaube, dass ich auch vielen Menschen ganz konkret helfen konnte und sehe das für mich als ausgesprochenen Glücksfall an.

Dass sich zum Ende meines Berufslebens die Chance geboten hat, in unserer Gemeinde neue Herausforderungen anzunehmen, ehrt mich und erfüllt mich mit Freude. Ich werde mich bemühen, meine Fähigkeiten und mein Wissen einzusetzen und möchte das am liebsten in Teamarbeit tun.

Im Presbyterium bin ich mit der Schriftführung und mit der ARGE-Lebensraum betraut.

 

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