Sommer – Zeit der Ruhe und des Abschieds

Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen, mögest du den Wind im Rücken haben, möge die Sonne warm dein Gesicht bescheinen, mögen die Regentropfen sanft auf deine Felder fallen, und, bis wir uns wiedersehen, möge Gott seine schützende Hand über dir halten.

Mit diesem Segensgruß aus Irland wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser eine schöne und erholsame Sommerzeit!

Das Schuljahr ist vorbei und nicht nur die SchülerInnen freuen sich auf unverzweckte, freie Tage und Wochen. Wie gut, dass im Juli und August in Österreich die Uhren etwas langsamer gehen und wir uns Zeit nehmen können für unseren Urlaub, ob wir ihn zuhause verbringen oder auch auf Reisen. Wir brauchen alle solche Zeiten, die den Alltag unterbrechen, in denen wir Vergangenes verarbeiten können, zu uns kommen und neue Kraft schöpfen für künftige Aufgaben.

Sag zum Abschied …

Diese Kraft wünschen wir auch unserem Vikar Bernhard Petri-Hasenöhrl, der sich in dieser Ausgabe der Gemeindenachrichten von uns verabschiedet.

Nach zweieinhalb Jahren guten Miteinanders endet seine praktische Lehrzeit und er wird ab Herbst als Pfarramtskandidat in Floridsdorf arbeiten.

Ich als sein Lehrpfarrer und wir als Kirchengemeinde nehmen mit einem lachenden und einem weinenden Auge von ihm Abschied: mit einem lachenden, weil unsere österreichische Kirche einen freundlichen, zugewandten und tüchtigen Pfarrer bekommt, der seine Aufgabe gut erfüllen wird.

Danke

Mit Dankbarkeit blicken wir zurück auf viele schöne Stunden: liebevoll gestaltete Gottesdienste und Veranstaltungen, auf den Religionsunterricht und die Konfirmandenarbeit, auf seine Begleitung in Freud und Leid.

Bernhards fröhlicher und lebensnaher Glaube, seine große Musikalität und seine Kommunikationsfähigkeit haben unser gemeindliches Miteinander sehr bereichert. Darum das weinende Auge, wenn er nun geht – auch wenn wir den Floridsdorfern ihren neuen Pfarrer natürlich von Herzen gönnen.

Lieber Bernhard, danke für die gemeinsame Zeit! Wir wünschen dir, deiner lieben Frau und euren beiden Söhnen Gottes Segen und Geleit für euren weiteren Weg und geben euch unser gemeindliches Leitwort mit:

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit! (2.Tim.1,7)

 Pfr. Christian Brost

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