Zauberhafte Violine

Die neu renovierte Lutherkirche in Stockerau bot am 29. April einen akustisch phantastischen Rahmen für ein Solokonzert der Sonderklasse.

Daniel Auner begann auf seiner „zauberhaften Violine“ mit der 3. Partita von J. S. Bach, die musikalisch Pate für eine fesselnde Sonate von E. Ysaye stand. Dem packenden „Satyr“ von K. Schirk folgte die g-moll Sonate von J. S. Bach – vielleicht der musikalische Höhepunkt des Konzerts: da tauchte Auner ganz tief und dabei völlig befreit aufspielend in barocke Tanz- und Klangwelten ein, dass es der reinste Genuß war.

Beim abschließenden „Ferdinand der Stier“ bewies der Künstler nicht nur sein hohes musikalisches, sondern auch sein humoristisches Talent: Jung und Alt waren schlichtweg entzückt.

Andreas Andel

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