500 Jahre Reformation: was bleibt?

Ein Blick zurück

Nun hat sie begonnen, liebe Gemeinde, die Zeit nach dem 500. Reformationsjubiläum!

Mit einem Festgottesdienst am 31.10. in Stockerau, von dem Stefan Scherz im Blattinneren berichtet, und Gottesdiensten in Hollabrunn und Retz haben wir Luthers Veröffentlichung der 95 Thesen gegen den Ablass gefeiert, mit der vor 500 Jahren alles begann.

Außerdem waren wir als evangelische Kirchengemeinde im April auf Luthers Spuren in Mitteldeutschland unterwegs. Im Zuge der Aufarbeitung unserer Gemeindegeschichte haben wir die sehr herausfordernde Ausstellung „Luther und die Juden“ zu uns nach Stockerau geholt und verschiedene Veranstaltungen rund um die Ausstellung durchgeführt.

Besonders eindrücklich habe ich den Studientag zum Thema „Gesetz oder Evangelium? – eine folgenreiche Polarisierung“ erlebt, den wir gemeinsam mit dem Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit am 1. Mai veranstaltet haben.

Fröhlich ging’s bei unserem ökumenischen Gemeindeausflug zu. Mit unseren katholischen Glaubensgeschwistern waren wir in Naßwald, haben in der geschichtsschwangeren Kirche des „Raxkönigs“ Gottesdienst gefeiert, im Museum die Geschichte der Evangelischen im Höllental „nach-erlebt“ und bei einem Heurigen auf dem Heimweg unsere Eindrücke ausgetauscht.  Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war dann das große evangelische Fest auf dem Rathausplatz in Wien mit 18.000 fröhlichen und interessierten Besucherinnen und Besuchern und einem wunderbaren Pagodenzelt unserer niederösterreichischen Diözese.

Doch die Frage ist: Was bleibt?

Welche Impulse nehmen wir mit in die nächsten 500 Jahre?

Was mich an Martin Luther sehr beeindruckt, ist die Ehrlichkeit und die Konsequenz seiner Suche nach Gott. Luther war nicht in erster Linie ein Denker, sondern ein Mann der Tat, und er war bereit das zu leben, was er als richtig erkannt hat.

Wie wäre es, wenn wir uns für die nächsten 500 Jahre von seinem Gottvertrauen inspirieren ließen?

Gott verspricht uns, bei uns zu sein. Mit uns auf dem Lebensweg. Denn wir dürfen uns – inspiriert durch das, was Menschen mit Gott erlebt haben – auf den Weg machen und dabei ausprobieren, was wir in der Bibel über gelingendes Leben gelernt haben.

Leider wollen wir immer schon gerne wissen, wie etwas ausgeht, bevor wir damit anfangen. So funktioniert Glauben aber nicht. Solange wir das aus der Bibel Gelernte nicht in unserem Alltag umsetzen, werden wir Gottes Hilfe nicht erfahren. Nur wer bittet, dem wird gegeben, nur wer sucht, der findet, nur wer anklopft, dem wird aufgetan…

Der kluge und mutige Theologe Dietrich Bonhoeffer schrieb einmal: „Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage so viel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie uns nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern auf ihn verlassen.“

Unser Leben beginnt sich in dem Moment zu verändern, in dem wir es wagen, uns von Herzen auf Gott zu verlassen. Der erste Schritt ist immer der wichtigste auf jedem Weg: der erste Schritt auf den anderen zu – vielleicht nach langer Zeit des Schweigens, der erste Schritt in ein Engagement für andere, das mein Leben verwandelt, der erste Schritt etwas loszulassen, das mir nicht guttut. Gott sagt: Ich bin dabei; ich helfe dir, wo und wann immer du aus eigener Kraft nicht weiterkommst.

Hören und tun.

Hören und tun. Das hat Luther zum Reformator gemacht. Und die Tatsache, dass er zuließ, dass Gott sein heilendes Werk zunächst an ihm vollbrachte. Denn: Gott zu den Menschen tragen kann nur der, dem Gott begegnet ist. Anderen achtsam und liebevoll begegnen fällt leichter, wenn wir uns selbst geliebt wissen.

Wir brauchen Zeiten und Orte des Rückzugs, an denen wir Gott begegnen können und er uns. Die christliche Gemeinde ist so ein Ort. Die spannende Frage ist: Was ist mir das Miteinander in der Gemeinde wert an Zeit, Interesse, Sympathie?

Nur wer auch bereit ist, etwas von sich zu geben, wird in Zukunft eine Gemeinschaft finden, von der er auch etwas nehmen kann. Es gibt viel zu tun in unserer Zeit und Welt.

Machen wir es wie Martin Luther und beginnen wir mit einem Gebet!

Eine fröhliche Adventzeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes und erfreuliches neues Jahr 2018 wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Christian Brost

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DEMNÄCHST: Begegnungscafé mit Flüchtlingen

Kommende Termine (jeweils 15-17 Uhr):

  • 17.12.2017 in der evangelikalen Freikirche (Marktgasse bei Tchibo)
  • 28.1.2018 im evangelischen Gemeindezentrum
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DEMNÄCHST: Gebetswoche für die Einheit der Christen

„Deine rechte Hand, Herr, ist herrlich an Stärke.“

Dieses Bekenntnis aus dem Buch Exodus ist das Motto der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen. In ökumenischer Verbundenheit beten wir im Weinviertel für ein gutes, gelingendes Miteinander der Konfessionen in versöhnter Verschiedenheit.

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten am:

  • Freitag, den 19.1.2018 um 19 Uhr in die kath. Stadtpfarrkirche Retz,
  • Donnerstag, den 25.1.2018 um 19 Uhr in die evang. Christuskirche Hollabrunn,
  • Freitag, den 26.1.2018 um 19 Uhr in die evang. Lutherkirche Stockerau,
  • Mittwoch, den 28.2.2018 um 18.30 Uhr in die Leonhardskirche Kalladorf

 

 

 

 

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DEMNÄCHST: Filmabend Buddhismus am 1. März

Der Film von Hans Küng (Weltethos) über Buddhismus dient uns als Einstieg.

Dass es mehr als Mönchstum im Buddhismus gibt, erzählt uns Naljorma Dzü’drül Pamo. Sie ist gebürtige Wienerin und im Vajrayana Buddhismus ordiniert.

Lassen wir uns von einem Einblick in ihre spirituelle Praxis und ihr Leben inspirieren.

Donnerstag, dem 1. März 2018 um 19 Uhr
Evang. Gemeindezentrum Stockerau

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DEMNÄCHST: Kabarett mit Alex Kristan am 8. März

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Wer war Jesus? – Mitarbeitertag mit Univ. Prof. M. Öhler

Am Sonntag, dem 5. November fanden sich auf  Einladung von Pfarrer und Kurator die Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde ein, um einen Fortbildungstag mit Prof. Öhler zu genießen.

Schon die Einstimmung zu diesem Tag, der Gottesdienst, gab Einblick in die durchaus erwartete Fülle an Wissen und Vermittlung dieses Wissens an uns Laien.

Nach einer kurzen Einführung in die Charakteristika der Evangelien erfuhren wir von der wissenschaftlichen Methodik, wie der Mensch Jesu aus den gesicherten Bibelstellen herausgefiltert werden kann. Wir erfuhren von den jüdischen Strömungen zur Zeit Jesu und der Entwicklung des Judentums, soweit es für das Verständnis Voraussetzung ist. Besonderes Erstaunen rief die Tatsache hervor, dass weder Nächstenliebe noch Fremdenfreundlichkeit die Rolle in den Texten spielt, wie wir sie erwartet hätten.

In Gruppen wurden wir mit uns sehr ungeläufigen Texten konfrontiert, durch die uns Prof. Öhler vor Augen führte, was authentisch sein kann und welche Rolle bereits die Interpretation und Sichtweise der Zeitgenossen spielt.

So wurde der Tag in zweierlei Hinsicht ein Erfolg: ein umfangreicheres Bild des Menschen Jesu mitzunehmen und die sozialen Kontakte zu pflegen. Denn in der Mittagspause gab es Gelegenheit, sich wieder einmal mit Mitarbeitern aus den jeweils entfernteren Gebieten unserer geographisch sehr großen Gemeinde auszutauschen.

Ingrid Oblak

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Festgottesdienst 500 Jahre Reformation

 

„Aufeinander hören und gemeinsam Positives schaffen!“ Bürgermeister Helmut Laab und Kurator Gert Lauermann machten diesen Satz zur Kernaussage ihrer Grußworte.

Die Ökumene in Stockerau war ein zentrales Thema in den Ansprachen von Dechant Markus Beranek, Bürgermeister Helmut Laab, Kurator Gert Lauermann und Pfarrer Christian Brost. Ihre Grußworte bildeten den Abschluss eines Festgottesdienstes am 31. Oktober anlässlich des 500 Jahre-Jubiläums der Reformation (des berühmten „Thesenanschlags“ Luthers in Wittenberg).

Der festliche Rahmen des Gottesdienstes, aber auch die Wahrnehmung dieses Festtages wurden deutlich durch die große Anzahl politischer und geistlicher Vertreter aus Stockerau, durch den besonderen musikalischen Rahmen (Melitta Ebenbauer an der Orgel, Géza Vörösmarty mit seinem Trompetenensemble), durch gleich vier Liturgen (Pfarrer Brost und die Lektorinnen Irmi Lenius, Ingrid Oblak und Uta Vogel), vor allem aber auch durch eine bunt-(konfessionell)e Schar an Gottesdienstbesuchern aus allen Bereichen unserer Diaspora-Gemeinde.

Pfarrer Brost entwickelte in seiner Predigt einen großen Entwurf lutherisch-christlicher Theologie im Kontext unserer heutigen Zeit. Er nahm einen Ausgangspunkt in der für manche vielleicht überraschenden Aussage, Luther sei primär nicht ein Denker, sondern ein Mann der Tat gewesen: bereit, seine Erkenntnis der Rechtfertigung allein aus der Gnade Gottes konsequent in seinem Leben umzusetzen.

Und darum gehe es – gerade auch – heute: Hören und tun. Hellhörig auf Gottes heilsames Handeln zu sein, aber die Botschaft und Erfahrung der Liebe Gottes auch in eigene Taten umzusetzen: „Denn nur der kann Gott zu den Menschen tragen, dem Gott begegnet ist.“ Und so folgert Pfr. Brost schließlich: „Nur wer auch bereit ist, etwas von sich zu geben, wird in Zukunft eine Gemeinschaft finden, von der er auch etwas nehmen kann.“

Im Anschluss an diese Predigt folgte – man möchte sagen: konsequenterweise – die explizite Einladung an alle (also explizit auch an die katholisch) Getauften zur Feier des Abendmahls. Viele katholische Geschwister folgten dieser Einladung, und (auch) das machte diese Abendmahlsfeier zu einer ganz besonders stimmigen.

So folgten auf diesen besonderen Fest-Gottesdienst die auf die Ökumene fokussierten Gruß- und Dankesworte. War es für Dechant Beranek das katholische Gesangsbuch, das ohne die evangelische Kirchenmusik kaum denkbar wäre, so ging Bürgermeister Laab auf die ökumenische Flüchtlingsarbeit ein, die eine wichtige Stütze im gesellschaftspolitischen Leben Stockeraus darstelle.

Kurator Lauermann wies auf das Motto unserer Evangelischen Gemeinde – „Evangelisch im Weinviertel – Gott sei Dank“ – hin: Gott sei Dank für diese Gemeinde und die Entwicklung, die sie – auch im ökumenischen Umfeld – genommen hat. Auch Pfarrer Brost zeigte sich dankbar für das gute ökumenische Miteinander in Stockerau und durfte zuletzt zu einer Agape mit sensationellem Buffett einladen.

Stefan Scherz (Fotos: Dieter Rathauscher)

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Neuwahl der Gemeindevertretung

Zwischen 1. April 2018 (Ostersonntag) und 29. April 2018 werden in unserer Kirche österreichweit die Gemeindevertretungen für die nächsten 6 Jahre gewählt. Basisdemokratie ist den Evangelischen Kirchen in Österreich wichtig. Freie, gleiche und faire Wahlen und die Ausübung Ihres Wahlrechts sind die Basis für gelebte „Freiheit und Verantwortung“ – typisch Evangelisch eben.

Aus der Mitte der GemeindevertreterInnen werden die 8 PresbyterInnen gewählt. Die Gemeindevertretung ist das „Gemeindeparlament“. Alle wichtigen Weichenstellungen für die Pfarrgemeinde erfolgen dort, insbesondere auch alle wichtigen finanziellen Entscheidungen.

In unserer Pfarrgemeinde sind 30 GemeindevertreterInnen zu wählen. Im März werden Sie ein Schreiben mit den genauen Wahlzeiten und -orten sowie dem endgültigen Wahlvorschlag mit allen zur Wahl stehenden KandidatInnen bekommen. Dieser Wahlvorschlag kann als Stimmzettel verwendet werden.

Schon jetzt darf ich Sie bitten, im April Ihr Wahlrecht auszuüben und anlässlich eines der Gottesdienste in Ihrer Nähe Ihre Stimme abzugeben.

Einige wichtige Informationen zur Wahl

Wer darf wählen?

  • Aktiv wahlberechtigt sind alle am Wahltag mindestens 14-jährigen Gemeindemitglieder, wenn sie konfirmiert sind; alle am Wahltag über 18-jährigen Gemeindemitglieder jedenfalls.

Wählerverzeichnis

  • sechs Wochen vor der ersten Wahlmöglichkeit, d.h. ab 18. Februar 2018, liegt im Sekretariat / Pfarramt in Stockerau das Wählerverzeichnis zur Einsicht auf. Bis spätestens So. 4. März 2018 können Änderungs- oder Berichtigungsanträge schriftlich eingebracht werden.
  • Das Wählerverzeichnis ist die Grundlage der Wahl. Wer darin bis 4. März 2018, 24 Uhr nicht aufscheint, ist nicht wahlberechtigt.

Wer kann gewählt werden?

  • Passiv wahlberechtigt (wählbar) sind alle am Wahltag 18-jährigen Gemeindemitglieder, wenn sie konfirmiert sind und die für das Jahr 2017 vorgeschriebenen Kirchenbeiträge bezahlt haben.
  • Das Presbyterium hat einen Wahlvorschlag zu erstellen, der spätestens ab 4.3.2018 zur Einsicht im Pfarramt aufliegen wird.
  • Zusätzlich können von allen Wahlberechtigten weitere Personen vorgeschlagen werden und sind dann in den Wahlvorschlag aufzunehmen. Der Wahlvorschlag kann maximal 60 Personen umfassen. Werden mehr Personen vorgeschlagen, entscheidet der Zeitpunkt des Eingangs des Vorschlags im Pfarramt.

Wie schlage ich jemanden zur Wahl vor?

  • Wenn Sie selbst gewählt werden wollen oder jemanden zur Wahl vorschlagen wollen, können Sie das bis spätestens 4. März 2018 (Einlangen) schriftlich tun.
  • Voraussetzung ist, dass Sie selbst wahlberechtigt sind und dass Sie mindestens 15 Unterstützungserklärungen weiterer in unserer Pfarrgemeinde wahlberechtigter Personen sowie die Zustimmung der nominierten Person(en) beilegen.
  • Schreiben sind an das Presbyterium der Evang. Pfarrgemeinde A.u.H.B. Stockerau, Manhartstr. 24, 2000 Stockerau zu richten.

Kurator Gert Lauermann

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Glockenturm in Hollabrunn

Wie bereits berichtet, ist der Glockenturm in Hollabrunn nach mehr als 50 Jahren nicht mehr sicher. Wir danken allen SpenderInnen und Spendern, die anlässlich unseres Spendenaufrufs in der letzten Ausgabe gespendet haben.

Im Mai durften wir noch davon ausgehen, dass eine Renovierung die billigste Lösung sein würde. Leider hat sich das nach Einholung konkreter Kostenvoranschläge – für uns unerwarteter Weise – nicht bewahrheitet. Die Kosten einer Rostschutzbehandlung und anschließenden Verkleidung mit Exteriorplatten übersteigen unsere Möglichkeiten leider bei weitem.

Die Hollabrunner GemeindevertreterInnen haben daher nun gemeinsam mit dem Presbyterium entschieden, den Turm möglichst rasch abzureißen, damit von ihm keine Gefahr mehr ausgehen kann. Die Glocken werden in der Kirche zwischengelagert. Ab sofort soll – unter Einbindung aller Interessierten – eine neue Konzeption für das Glockenläuten und damit für die Sichtbarkeit unserer Kirche und des evangelischen Lebens in Hollabrunn entstehen.

Wir hoffen, dass Glockenläuten und ein Glockenturm auch vielen Hollabrunner Evangelischen ein wichtiges Anliegen sind! Wir wünschen uns, dass wir vor dem kommenden Sommer wieder evangelisches Glockenläuten in Hollabrunn hören können.

Gert Lauermann, Kurator

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Aus dem Presbyterium

Im Herbst hatte das Presbyterium eine bunte Palette an Themen abzuarbeiten.

Bauliches war zu klären, wie vor allem der Hollabrunner Glockenturm (siehe eigener Artikel), aber auch die Behebung von Wassereintritten im Heizkeller und über die Kirchenfenster in Stockerau und die Sanierung des Schadens durch Sprayer-Vandalismus an der Kirchenfassade in Stockerau. Für die Entfernung der Farbe danken wir Hubert Culik sehr herzlich!

Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen waren ein wesentlicher Teil unserer Gespräche. Die – bisher schon sehr gelungene – Gestaltung des „Evangelischen Ecks“ im Bezirksmuseum Stockerau mit unserem alten Altar soll langsam zur Vollendung kommen. Der besondere Reformationsgottesdienst 2017 wollte genauso besprochen werden wie ein Adventkonzert der Musikschule, ein Bach-Konzert am 3. Februar oder ein Gemeindeabend über Buddhismus am 1. März. Gerne haben wir die Leihgabe der Gedenktafel der Sebastianikirche, die an deren ehemals evangelische Nutzung erinnert, ans Museumsdorf Niedersulz verlängert.

Im Bereich Flüchtlingshilfe haben wir eine kleinere finanzielle Unterstützung für Schwimmkurse (100 €) geleistet. Ich durfte am 1. November zwei Gruppen afghanischer Flüchtlinge aus Stockerau durch die Landesausstellung „Alles was Recht ist“ führen, was für mich genauso wie für die TeilnehmerInnen bereichernd war. Der Ausflug war dankenswerterweise von Otto Knell organisiert worden. Die Begegnungscafés, die alternierend  bei uns, im kath. P2 und im evangelikalen „novum“ stattfinden, werden weiterhin gut und gerne besucht.

Auch erste Vorbereitungen für die Wahlen 2018 konnten wir schon besprechen.

Insgesamt sind die Aktivitäten des Presbyteriums von freundschaftlichem, achtsamem Umgang und kritischer Auseinandersetzung mit den Themen geprägt. Es ist eine Freude, ein Teil davon sein zu dürfen!

In diesem Blatt finden Sie einen beigelegten Erlagschein. Bitte benutzen Sie ihn für Ihre Spende, damit die Druck- und Versandkosten der Gemeindenachrichten finanziert werden können. Mit Ihrer Spende zeigen Sie, dass Ihnen die (ehrenamtliche) Arbeit, die in den Gemeindenachrichten steckt, etwas wert ist. Herzlichen Dank dafür! Jede Spende hilft mit, unsere Schulden aus dem Neubau des Gemeindezentrums in Stockerau rascher zu verringern und so Zinsen zu sparen!

Kurator Gert Lauermann

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