29. März – Grußbotschaft unseres Pfarrers

Hören Sie hier die Grußbotschaft von Pfr. Christian Brost zum Sonntag „Judika“:

Grußbotschaft 29. März 2020

Melitta Ebenbauer spielt das Choralvorspiel zum Wochenlied „Holz auf Jesu Schulter“:

Holz auf Jesu Schulter,
von der Welt verflucht,
ward zum Baum des Lebens und bringt gute Frucht.
Kyrie eleison, sieh, wohin wir gehen.
Ruf uns aus den Toten, lass uns auferstehn.“

Veröffentlicht unter Geistliches Wort

Grußbotschaft unseres Pfarrers

Pfr. Christian Brost wird für die kommenden Sonn- und Feiertage jeweils eine kurze Grußbotschaft (ein Bibelwort zum jeweiligen Sonn- oder Festtag und ein paar Gedanken von ihm dazu) aufnehmen, die hier auf dieser Homepage veröffentlicht werden.

Klicken Sie dazu auf folgenden Link:

Grußbotschaft von Pfr. Christian Brost

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Ein Bild aus unserer Kirche

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Der Nachhall des Klatschens

Heute ist Donnerstag. Mitten in der Schul-und Arbeitswoche also. Ich sitze im Wohnzimmer und schaue meinen Kindern beim Sport zu. Ich würde ja mitmachen, bin aber nicht ganz gesund.

Die Ausgangsbeschränkungen werden bis nach Ostern dauern. Der Bischof kündigt an, Osterliturgien für zu Hause auszusenden. Eine seltsame Zeit.

Draußen ist es so still wie noch nie. Selbst die Geräusche der Natur wurden von einer Kältewelle ausgebremst, und die Singvögel und die Apfelblüten kämpfen mit nächtlichem Frost.

In den Zeitungen und im Fernsehen werden Politiker nicht müde, Geduld einzumahnen. Es wäre nicht das 21. Jahrhundert, gäbe es nicht schon ein englischsprachiges Modewort für die neuen Regeln: social distancing.

Noch ein Phänomen ist aber dieser Tage zu beobachten: Es wird geklatscht; verbal und auch öffentlich von Balkonen und Fenstern. Plötzlich, ganz plötzlich, erinnern sich viele daran, wovon unser aller Leben auch abhängt. Nämlich von den – plötzlich oft als Heldinnen und Helden bezeichneten – Beschäftigten im Supermarkt, in den Lebensmittellagern, hinter den Steuern der LKWs, in den Pflegeheimen, Krankenhäusern und Behindertenheimen, bei der Polizei, den Feuerwehren und den Energieversorgern. Erntehelfer, Hauspflegerinnen und Soldaten werden beklatscht, Apotheker, Lehrerinnen und Kindergartenpädagogen.

Im „Standard“ wird heute darauf hingewiesen, dass es sich bei vielen dieser Berufe um schlecht bezahlte und wenig angesehene Tätigkeiten handelt. Häufig stammen Erntehelfer, Pflegerinnen, LKW-Fahrer oder Supermarktmitarbeiterinnen auch nicht aus Österreich. Nach der Krise – so der Standard – wird das Klatschen schnell verhallen. Stimmt das? Wird der Rhythmus des globalisierten Kapitalismus, der Abtausch von Zeit, Zuwendung und Demut gegen Geld, das Klatschen verstummen lassen

Liebe Leserin, lieber Leser, ich glaube, es ist unsere Aufgabe als evangelische Christinnen und Christen, die Welt immer mit den Augen der Zuwendung, des Mitgefühls und der Dankbarkeit zu sehen. Lassen Sie uns doch auch die normalerweise im Alltag scheinbar unsichtbaren Menschen als unsere Nächsten achten! Lassen Sie uns doch nicht vergessen, was alles und wer aller dazu beiträgt, dass wir so leben, wie wir leben! Seien wir achtsam, wertschätzend und liebevoll!

Wenn wir das beherzigen, also mit dem Herzen sehen, folgen wir Jesus nach. Dann vergessen wir auch nicht, dass alles, einfach die ganze Schöpfung, in Gottes liebender Hand geborgen liegt. Schon aus Dankbarkeit Gott gegenüber werden wir uns dann liebevoller begegnen und unsere ganze Umwelt bewahren.

Kurator Gert Lauermann

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Mittagsgebet der Evangelischen Kirche in Österreich

Ab sofort wird jeden Tag um 12 Uhr ein Mittagsgebet aus einer evangelischen Kirche in Österreich übertragen.

Dieses ist auf YouTube über diesen Link zu finden:

https://www.youtube.com/channel/UCHnCiUiANi_xs0K_KALE4pA

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ABSAGE aller GOTTESDIENSTE und VERANSTALTUNGEN

Liebe Gemeindemitglieder und Freunde unserer Pfarrgemeinde,

aufgrund des Aufrufs der Kirchenleitung und der Bundesregierung zur gemeinsamen Bewältigung der Corona-Pandemie hat das Presbyterium unserer Pfarrgemeinde am 13.3.2020 einstimmig beschlossen:

Alle kirchlichen Veranstaltungen – auch die Gottesdienste – sind abgesagt!
Das betrifft auch Taufen und Trauungen, freilich nicht Beerdigungen.

Diese Maßnahme gilt derzeit bis 5. April – Palmsonntag.

Unsere Pfarrgemeinde ist telefonisch oder per Email wie gewohnt erreichbar:

  • Pfarrer Brost: 02266-62108 oder 0699-18877394
  • eMail der Pfarre: evang.stockerau@gmail.com
  • Kurator Lauermann: 0699-18877396

Seelsorgerliche Gespräche können gerne telefonisch vereinbart werden.
Bitte wenden Sie sich auch an uns, wenn Sie Hilfe z.B. bei der Erledigung von Einkäufen brauchen.

Wir rufen dazu auf, sich gerade in dieser Ausnahmesituation auf unsere evangelischen Werte rück zu besinnen. Lassen Sie uns Dienst und Seelsorge am Nächsten, Gebet, Vertrauen und Liebe über Angst, Verzweiflung und Misstrauen stellen!

Gottes Segen – und bleiben Sie gesund!

Pfr. Christian Brost und das Presbyterium der Evangelischen Pfarrgemeinde Stockerau

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Geistliches Wort zum Karfreitag

Foto: Clemens Baumann

Ihr fragt: wie ist die Auferstehung der Toten? Ich weiß es nicht
Ihr fragt: wann ist die Auferstehung der Toten? Ich weiß es nicht
Ihr fragt: gibt’s eine Auferstehung der Toten? Ich weiß es nicht
Ihr fragt: gibt’s keine Auferstehung der Toten? Ich weiß es nicht!
Ich weiß nur wonach ihr nicht fragt: die Auferstehung derer, die leben
Ich weiß nur wozu ER uns ruft: zur Auferstehung heute und jetzt.

Kurt Marti

Ich glaube; hilf meinem Unglauben.

Biblische Jahreslosung für das Jahr 2020

Ein Jahr ist es nun her, liebe Leserinnen und Leser, dass uns der Karfreitag als gesetzlicher Feiertag für Evangelische, Methodisten und Altkatholiken weggenommen wurde. Im September vergangenen Jahres haben die genannten Kirchen beim Verfassungsgerichtshof gegen die geltende Karfreitagsregelung einen Individualantrag auf Gesetzesprüfung eingebracht.

Nachdem der Karfreitag als gesetzlicher Feiertag gekippt wurde, gilt ein „persönlicher Feiertag“, der allerdings aus dem bestehenden Urlaubskontingent zu nehmen ist. Durch die neue Regelung werde „massiv und unmittelbar“ in das verfassungsgesetzlich gewährleistete Recht auf Religionsfreiheit eingegriffen, sagt der evangelische Synodenpräsident und Rechtsanwalt Peter Krömer. Bleibt abzuwarten, was der Verfassungsgerichtshof dazu sagt.

Inzwischen kommt er wieder, der Karfreitag – kein Feiertag mehr, aber weiterhin ein wichtiges Fest für uns Christen. Keiner kann es uns nehmen dieses Fest zu begehen, Gottesdienst zu feiern, uns daran zu erinnern, was der Karfreitag bedeutet. Wir erinnern uns: Der weite und nicht leichte Weg nach Golgatha hat in Bethlehem begonnen. Aus einem Kripplein heraus lächelt Gott uns an und nimmt mit uns Tuchfühlung auf.

Als Jesus dann erwachsen war, fing er an, seinen Zeitgenossen ein neues Bild von Gott vor Augen zu malen – ein weniger erdrückendes und allmächtiges, ein menschlicheres, liebevolleres. Ausgerechnet die Frommen standen auf und versuchten ihn mundtot zu machen, indem sie ihn ans Messer lieferten, statt ihm zu vertrauen. Doch sie konnten Gottes Plan nicht vereiteln.

Gott hat sich damals durchgesetzt, und er tut es heute – selbst wenn es manchmal den Anschein hat, als hätten wir ihn erfolgreich verdrängt, ausgegrenzt und unschädlich gemacht – so wie damals auf dem Schädelhügel vor den Stadtmauern von Jerusalem.

Gerade in dem Augenblick, in dem das Böse scheinbar triumphiert, verkündet der Gekreuzigte: Es ist vollbracht! Was er verkündigt hat, lebt Jesus bis zum Schluss. Wer unter euch herrschen will, soll aller Diener sein, hat er den Jüngern ins Stammbuch geschrieben. Und: niemand hat eine größere Liebe als der, der sein Leben lässt für seine Freunde. 

Diese Liebe ist stärker als der Tod. Als Christen kommen wir von Ostern her und gehen auf Ostern zu. Geben wir wie Christus der Liebe eine Chance ihre Kraft zu erweisen, erleben wir, wie Geben seliger ist als Nehmen und Brücken zu bauen sinnvoller als Brücken einzureißen. Gehen wir bei Jesus in die Schule wie die Jünger. Lernen wir loszulassen, zu vergeben und barmherzig zu sein. Schauen wir nicht weg, wenn wir Leid und leidenden Menschen begegnen, sondern greifen wir ein wie der barmherzige Samariter. Setzen wir uns für die Schwachen ein, die Ausgegrenzten und für die leidende Schöpfung! Hören und erfahren wir die Kraft der Zusage Jesu, die so vieles verändert, wenn wir sie ernst nehmen: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!

Ein gutes Frühjahr, einen besinnlichen Karfreitag und ein fröhliches Osterfest wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Christian Brost

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Aus dem Presbyterium

  • Im Spätherbst 2019 haben wir uns mehrmals mit verschiedenen Fragen zur Planung und Finanzierung eines neuen Glockenturms für Hollabrunn beschäftigt.
  • Seit Jahrzehnten wird einmal im Jahr die „Gustav-Adolf-Kindersammlung“ veranstaltet, wo für ein österreichisches kirchliches Bauprojekt von Kindern im Volksschulalter Geld gesammelt werden soll. Aufgrund der zunehmenden faktischen Schwierigkeiten bei der Durchführung einer „Kindersammlung“ besonders im städtischen Bereich haben wir beschlossen, einen am langjährigen Durchschnitt orientierten Fixbetrag zu spenden.
  • Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, ob im neuen Gottesdienstablauf (auch) ein moderneres Glaubensbekenntnis fix vorgesehen sein sollte. Interessant war der inhaltliche Austausch über verschiedene Formen von Glaubensbekenntnissen. Letztlich haben wir entschieden, nur das traditionelle, apostolische Bekenntnis im kleinen Heftchen am Beginn der Gesangbücher abzudrucken und es (wie bisher) den LiturgInnen zu überlassen, ob sie im Einzelfall ein anderes Glaubensbekenntnis von einem Beiblatt beten wollen.
  • Das besondere Konzept der Gottesdienste mit „Tanz als Gebet“ bleibt uns auch 2020 dank Ulli Bixa erhalten.
  • In Sonnberg nahm der Korneuburger Lektor und Seelsorger Armin Aigner als neuer ehrenamtlicher Gefangenenseelsorger die Arbeit auf. Wir sind sehr glücklich, dass Armin diese spannende und herausfordernde Arbeit in der Justizanstalt Sonnberg gerne übernimmt und den hauptamtlichen niederösterr. Gefangenenseelsorger Markus Fellinger so entlastet. Vielen Dank schon jetzt dafür!
  • Mit großer Vorfreude darf ich Ihnen bereits jetzt ankündigen, dass wir am 24. September 2020 im Z2000 in Stockerau wieder ein Kabarett veranstalten. Diesmal wird uns Heinz Marecek zum Lachen bringen. Der Kartenvorverkauf wird im Laufe des Frühjahrs starten.
  • Auch mit gesellschaftlichen Entwicklungen, Ökumene, Veranstaltungsplanung und seelsorgerlichen Themen haben wir uns in den letzten – intensiven – Monaten auseinandergesetzt.
  • Abschließend weise ich auf die öffentliche Gemeindevertretersitzung am 15.3.2020 nach dem 10 Uhr-Gottesdienst in Stockerau hin, wo es um Rechnungsabschluss, Budget und Jahresberichte gehen wird.

Kurator Gert Lauermann

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Unsere neue Liturgie

Unser neues Friedenslied

Seit Jänner 2020 haben unsere Gottesdienste etwas veränderte Elemente. Die Entwicklung der Liturgie in einer Gemeinde ist eine herausfordernde Unternehmung, geht es doch bei der Gestaltung des Gemeindegottesdienstes um tradierte, auch von vielen gewohnte und liebgewonnene Teile.

Und dennoch unterliegt auch das Feiern des Gemeindegottesdienstes einer gewissen Entwicklungsdynamik. Und bei uns in Stockerau haben sich alle liturgisch Tätigen, also Lektoren, Pfarrer und Organisten gemeinsam mit Diözesankantorin Sybille von Both mit der Weiterentwicklung unserer Liturgie befasst.

Was muss sich denn da weiterentwickeln?

Diese Frage werden sich manche von Ihnen stellen.

Als liturgisch Verantwortliche sehen wir unsere Aufgabe auch darin, die verwendeten Texte und Lieder immer wieder auch kritisch zu hinterfragen.

Zum Beispiel die Begrüßungsformel: „Der Herr sei mit euch“. Diese Formulierung steht im Konjunktiv (Möglichkeitsform), und man könnte sagen, so sind wir sie gewohnt. Die Abänderung auf: „Der Herr ist mit euch“ bringt die gleiche Aussage im Indikativ, und wer diese beiden Sätze auf sich wirken lässt, spürt vielleicht den zarten Unterschied. Dieser feine Unterschied bringt aber auch das, was wir glauben, zum Ausdruck: Dass Gott mit uns IST. Nämlich auch dann, wenn wir es nicht bemerken. Es ist also nicht nur möglich, dass Gott mit uns ist, sondern es ist tatsächlich so.

Neue liturgische Gesänge

Neu sind die Gesänge zum Bußgebet, das Halleluja und die Gesänge zum Abendmahl. Sowohl das „Herr erbarme dich“ als auch das „Halleluja“ bringen frischen Wind in die Feier, weil sie neu sind. Bei den Gesängen der Abendmahlsliturgie (also dem „Heilig“), der neuen Antwort auf das Abendmahlsgebet und dem Friedenslied nach dem Vater Unser wollten wir den diesem Gottesdienstteil innewohnenden Bedeutungen mehr Gewicht verleihen.


So handelt es sich beim dreifachen „Heilig“ um ein Lied, das wortwörtlich aus dem Herzen kommt. Das Lied „Wir preisen deinen Tod“ (s. unten) nach den Einsetzungsworten bringt unseren Glaubens in einer sehr aktuellen Sprache zum Ausdruck. Und schließlich das Friedenslied „Du, Gott des Friedens“ (s. oben) nach Vaterunser und Friedensgruß, dass die Bitte nach Frieden kurz und klar besingt.

Wir wünschen allen Mitfeiernden, dass sie diese Veränderungen begrüßen können, auch wenn wir alle uns erst daran gewöhnen werden.

Irmi Lenius

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Unsere KonfirmandInnen 2020

Dieses Jahr bereiten sich 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden auf die Feier ihrer Konfirmation zu Pfingsten vor. Es macht meine Frau und mir viel Spaß, mit den jungen Leuten zu arbeiten. Wie sie selbst Kirche, Gemeinde und Konfi-Unterricht erleben, erzählen sie Ihnen wie alle Jahre selbst (siehe unten!)

Den Gottesdienst am Sonntag am 10. Mai um 10 Uhr in Stockerau werden unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden mitgestalten und so der Gemeinde vorstellen, was sie im Konfirmandenunterricht gelernt haben.

Am Pfingstsonntag, dem 31.5.2020 findet dann die Konfirmation in der Lutherkirche statt – herzliche Einladung!

Lilia Albrecht

Ich heiße Lilia Albrecht und bin 13 Jahre alt. Ich wohne in Hausleiten und gehe auf ein Gymnasium in Hollabrunn. In meiner Freizeit treffe ich mich mit meinen Freundinnen zum Backen oder Reiten. Außerdem bin ich seit einigen Jahren bei den Pfadfindern. Ich gehe zum Konfirmandenunterricht, weil ich mich in diesem Jahr mit meiner Religion auseinandersetzen möchte. Am Konfirmandenunterricht schätze ich besonders unsere gute Gemeinschaft.

Robert Bartos

Mein Name ist Robert Bartos und meine Hobbies sind Karate, Wandern und Skifahren. Am christlichen Glauben gefällt mir der Gottesdienst und, dass Gott immer bei mir ist. Von den biblischen Geschichten mag ich die der Auferstehung von Jesus Christus am liebsten.

Ein Wunsch, den ich gerne erfüllt hätte, ist es nach Russland zu fliegen.

Mir ist aufgefallen, dass wir in unserer Gemeinde den Gottesdienst nicht so streng führen, wie es in der römisch-katholischen Kirche ist.

Meine Konfirmation werde ich mit meiner Familie zu Hause oder im Prater feiern.

Rebecca Brand

Hallo, ich bin Rebecca Brand, bin 13 Jahre alt und spiele gern Volleyball. Ich wohne in Stranzendorf – das ist ein kleiner Ort hinter Stockerau.

Im Konfirmandenunterricht habe ich viel gelernt. Am Evangelisch-sein gefällt mir, dass keiner sagt: Wenn du das nicht tust oder an das nicht glaubst, bist du nicht gläubig. In der Bibel lese ich gerne die Geschichte von der Auferstehung Jesu. Mein Wunsch an die Welt wäre, dass alle aufhören, sich gegenseitig runter zu machen.

Unsere Gemeinde ist nicht wie jede andere. Ich kann jedem empfehlen unserer Kirche beizutreten. Meine Konfirmation bedeutet für mich erwachsen zu werden.

Charlotte Halbwirth

Ich heiße Charlotte Halbwirth und habe vier Schwestern und einen Bruder.

Außerdem habe ich einen Hund, vier Esel, Hühner und Hasen. Deshalb ist meine Lieblingsgeschichte auch die von der Arche Noah, weil ich Tiere mag.

Meine Hobbies sind reiten, zeichnen und laufen. Am christlichen Glauben gefällt mir, dass man freie Entscheidungen treffen kann. Ich glaube, ich werde meine Konfirmation zuhause mit meiner Familie feiern.

Im Konfirmandenunterricht habe ich gelernt, dass Gott für jeden anders aussehen kann. Ich glaube, ich bin wunschlos glücklich.

Kelly Hambrusch

Name: Kelly Katharina Hambrusch

Wohnort:  2000 Stockerau

Hobbys: Musik hören, Sport (Fußball, Tennis…), mit meiner Katze spielen, Kochen, Photographieren und noch viel mehr

Was gefällt mir am Christlichen Glauben? – Mir gefällt am Christlichen Glauben, dass ich weiß, dass ich nie alleine bin, sondern dass immer etwas oder jemand auf mich aufpasst, egal was passiert.

Eine Geschichte aus der Bibel die ich gerne habe? – Meine Lieblingsbibelgeschichte ist die Ostergeschichte mit der Auferstehung.

Etwas, das mir an unserer Gemeinde aufgefallen ist? – Mir ist aufgefallen, dass es sich wie ein Dorf, aber zugleich wie eine Stadt anfühlt.

Etwas, das ich im Konfirmandenunterricht gelernt habe? – Ich habe gelernt, mit anderen Menschen über Religion zu sprechen und, dass es kein falsch gibt, denn es kann vieles stimmen, was mit Gott zu tun hat, nur weiß man es einfach noch nicht.

Mathias Kölbl

Mein Name ist Mathias Kölbl. Ich wohne in Hausleiten und gehe in Hollabrunn in die Schule. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden. Gemeinsam machen wir Fahrradtouren, spielen Computerspiele und bauen an einem Baumhaus.

Am christlichen Glauben gefällt mir die Toleranz gegenüber Andersgläubigen und der respektvolle Umgang mit den Menschen. In der Bibel gefällt mir die Geschichte der Arche Noah, denn durch das hohe Artensterben kommen wir in eine ähnliche Situation. Die Gefahr ist jedoch nicht das Wasser, sondern wir selbst. Viele Menschen kämpfen um das Leben bedrohter Tierarten.

Im Konfirmandenunterricht haben wir gelernt, dass wir einander vertrauen können. Wir verstehen uns alle gut und fühlen uns wohl in der Gemeinschaft.

Niklas Korhonen

Servus! Mein Name ist Niklas Korhonen. Ich bin 13 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Stockerau. Meine Freizeit verbringe ich meistens in der Eishalle, da ich 4-Mal in der Woche mit meinem Verein, Vienna Tigers, trainiere. Eishockey ist meine Leidenschaft!

Ich gehöre zu der christlichen Kirche, weil meine Eltern mich getauft haben. Ich darf aber trotzdem selber entscheiden, was und wie ich glaube und wie ich meinen Glauben auslebe. Mir gefällt an dem christlichen Glauben die Freiheit. Und auch, dass ich Halt und Sicherheit habe. Deswegen ist meine Lieblingsgeschichte aus der Bibel auch die Ostergeschichte, genauer gesagt die Auferstehung, da sie die Botschaft „Liebe ist stärker als der Tot“ vermittelt. Mein Wunsch für die Welt hat auch etwas damit zu tun: Ich hätte gern, dass Menschen ehrlich, respektvoll und achtsam miteinander umgehen könnten, sodass man über alles reden und diskutieren kann und dadurch Frieden auf der Welt herrscht.

An unserer Gemeinde ist mir aufgefallen, dass – egal ob Jung oder Alt – der Gottesdienst für alle passend ist, und man fühlt sich willkommen. Im Konfirmandenunterricht habe ich gelernt, dass die Taufe überall gleich ist, aber die Traditionen und Bräuche dazu sehr vielfältig sind.

Meine Konfirmation feiern wir gemütlich bei uns zuhause. Ich darf Menschen, die mir wichtig sind, halt Freunde und Taufpaten, einladen. Alle Verwandten und mein Bruder aus Finnland kommen auch. Darauf freue ich mich sehr!

Luisa Krenauer

Mein Name ist Luisa Krenauer, ich bin 13 Jahre alt und wohne in Wien.

Ich habe einen älteren Bruder, der 16 Jahre alt ist und schon konfirmiert wurde. Zu meinen Hobbies gehören Klavier spielen, schwimmen, zeichnen und viele andere.

Am christlichen Glauben gefällt mir, dass man neue Menschen kennenlernen kann und im Unterricht allerhand neues über Gott lernt. Die Weihnachtsgeschichte in der Bibel gefällt mir besonders und ich habe sie noch immer in Erinnerung. In unserer Gemeinde sind alle sehr nett und hilfsbereit.

Ich wünschte, ich hätte mehr für meine Schularbeiten gelernt.

Meine Konfirmation feiere ich mit meiner Familie.

Laurenz Maurer

Ich bin der Laurenz Maurer und bin 13 Jahre alt. Ich wohne in Kleinstetteldorf und meine Hobbies sind Fußball spielen, schlafen und essen. Außerdem habe ich einen kleinen Bruder und einen Hund. Meine Lieblingsgeschichten aus der Bibel sind die von der Erschaffung der Welt bis Moses. Mein größter Wunsch wäre, im Lotto zu gewinnen und mir eine Riesenvilla am Strand auf den Malediven zu kaufen. Der Gottesdienst ist bei uns viel besser und nicht so streng wie bei den Katholischen. Im Konfi-Unterricht habe ich gelernt, mich angemessen zu verhalten und vegetarisch zu essen. Zur Konfirmation gehen wir groß essen nach Wien und es kommen alle Verwandten – Opa, Cousin und alle kommen.

Tristan Messerschmidt

Ich bin Tristan Messerschmidt, bin 14 Jahre alt und habe einen Bruder und eine Katze. Eine biblische Geschichte, die ich gernhabe, ist die Weihnachtsgeschichte. Etwas, das mir an der Gemeinde aufgefallen ist, ist, dass relativ wenig Leute noch in die Kirche gehen, obwohl der Gottesdienst nicht langweilig ist. Der Konfi-Unterricht ist lustig. Ein Wunsch, den ich gerne erfüllt hätte, wäre ein Flug nach Australien. Zur Konfirmation gehen wir essen. Wie ich sonst noch feiere, weiß ich jetzt noch nicht.

Anna Schneeweiß

Mein Name ist Anna Schneeweiß. Zurzeit besuche ich das Gymnasium Stockerau und wohne mit meinen Eltern und meiner Schwester in Spillern.

Eine meiner Lieblingsgeschichten aus der Bibel ist die Weihnachtsgeschichte.

Meine Konfirmation werde ich mit der Familie feiern. Wir werden nach dem kirchlichen Teil essen gehen und danach einen kleinen Ausflug machen – allerdings weiß ich noch nicht wohin. Außerdem höre ich gerne Musik, zeichne, schaue gerne Filme und Serien und lese gerne. An unserer Gemeinde gefällt mir gut, dass alles sehr freiwillig ist – allerdings hat sie nicht viele Mitglieder.

Beim Konfi-Unterricht haben wir heute den Ablauf eines Gottesdienstes gelernt.

Nadine Schweifer

Ich heiße Nadine Schweifer und bin 14 Jahre alt. Geboren bin ich in Wien, aber aufgewachsen in Spillern. Mein Wunsch wäre, dass Menschen aufhören so negativ zu denken und stattdessen versuchen, in allem das Positive zu sehen.

Am christlichen Glauben gefällt mir, dass man relativ viel selbst entscheiden kann und bei uns in der Gemeinde jeder mit Respekt behandelt wird und alle liebevoll miteinander umgehen. Weil die Geburt Jesu irgendwie etwas Besonders mit sich bringt, ist sie meine Lieblingsgeschichte. Im Konfirmandenunterricht habe ich erlebt, dass, auch wenn man denkt, man kommt sich blöd vor oder etwas falsch macht, die anderen nicht lachen, sondern dir helfen es besser zu machen. Meine Konfirmation feiere ich mit meiner Familie zuhause.

Christina Steinmetz

Ich heiße Christina Steinmetz und habe einen großen Bruder. Ich wohne in Pettendorf und bin dort auch bei der Feuerwehr. Am christlichen Glauben gefällt mir vor allem die Bibel, da in ihr vielseitige Geschichten stehen, die einen trösten und einem Freude bringen können. Besonders gerne habe ich die Geschichte von der Taufe Jesu, weil die Taufe etwas Wundervolles ist und gerade Jesu Taufe spannend ist. Mein Wunsch wäre es, dass die Menschheit immer besser zusammenhält und gemeinsam etwas gegen schlimme Dinge, wie zum Beispiel die Feuer in Australien, unternimmt. Bei uns ist der Gottesdienst recht locker und es werden oft Witze gemacht.

Meine Konfirmation feiere ich mit meiner Familie. Mittags gehen wir in mein liebstes Wirtshaus und anschließend feiern wir zuhause. Themen im Konfirmandenunterricht waren bisher Gott und unsere Vorstellungen über ihn, die Taufe und der Ablauf des Gottesdienstes.

Aurora Stemberger

Ich heiße Aurora Stemberger und bin 13 Jahre alt. Ich wohne in Stockerau, gehe aber in Wien zur Schule. In meiner Freizeit bin ich hauptsächlich im Reitstall. Mir gefällt am christlichen Glauben, dass man jemanden hat, der immer für einen da ist. So ist man nie alleine. Ich habe gelernt, dass der Glaube etwas sehr Wichtiges und Persönliches ist. Die Gottesdienste in unserer Gemeinde sind sehr persönlich und gut gestaltet. Ich wünsche mir, dass der Klimawandel gestoppt (oder zumindest verlangsamt) werden kann.

Meine Konfirmation feiere ich mit meiner Familie. Wahrscheinlich gehen wir alle gemeinsam in ein Gasthaus essen.

Nicola Wanas

Ich heiße Nicola Wanas und wohne in Leitzersbrunn. In meiner Freizeit reite ich gerne, spiele Klavier, turne und beschäftige mich oft mit unseren Tieren. Mir gefällt sehr gut, dass Jesus zwischen den Menschen keine Unterschiede macht. Er lädt Arm und Reich zu sich ein und freut sich über alle. Am Glauben gefällt mir, dass man zu nichts gezwungen wird, aber trotzdem Regeln hat, die man einhalten kann.

An unserer Gemeinde finde ich gut, dass die Menschen, die den Gottesdienst besuchen, meistens mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck hinausgehen und die Predigten an die Dinge angepasst sind, die gerade auf der Welt passieren. Im Konfirmandenunterricht habe ich gelernt, dass alles einfacher und besser ist, wenn man es gemeinsam macht und vieles mit Hilfe anderer gut gelingt. Meine Konfirmation werde ich mit meiner Familie feiern. Wir werden ein Gasthaus besuchen und dort gemeinsam essen und feiern.

Veröffentlicht unter Jugend & Kinder