Geistliches Wort

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Tut die Augen auf und sucht, wo ein Mensch ein bisschen Zeit, ein bisschen Teilnahme, ein bisschen Gesellschaft, ein bisschen Fürsorge braucht. Vielleicht ist es ein Einsamer, ein Verbitterter, ein Kranker, ein Ungeschickter, dem du etwas sein kannst. Vielleicht ist’s ein Greis, vielleicht ein Kind. Wer kann die Verwendungen alle aufzählen, die das kostbare Betriebskapital, Mensch genannt, haben kann! An ihm fehlt es an allen Ecken und Enden. Darum suche, ob sich nicht eine Anlage für dein Menschentum findet…
Lass dir ein Nebenamt, in dem du dich als Mensch an Menschen ausgibst, nicht entgehen!
Albert Schweitzer

Was Albert Schweitzer uns hier rät, liebe Gemeindeglieder, hat er auf beeindruckende Weise in seinem eigenen Leben umgesetzt. Aus Dankbarkeit für das, was ihm an Gaben geschenkt war, hat dieser große Menschenfreund zeitlebens anderen geholfen.

Nehmen wir uns das zum Vorbild und werden wir Gottes Mitarbeiter, wenn es darum geht, unsere Welt barmherziger, liebevoller und menschlicher zu gestalten!

Ich bin überzeugt davon, dass Gott auch heute noch Wunder vollbringt – auch durch uns. Unsere schnelllebige und selbstsüchtige Zeit und Welt braucht Menschen, die nicht nur an sich denken, sondern sich mit anderen für andere engagieren, einen Lebensraum zur Verfügung stellen, in dem Entschleunigung und Mitmenschlichkeit eingeübt werden kann, in dem sich Menschen wohlfühlen, in dem sie Kraft schöpfen können und inspiriert werden!

Das Priestertum aller Gläubigen

Unsere evangelische Kirchengemeinde soll solch ein Raum sein. Dafür sorgen unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen engagieren, ihre Zeit und Kraft einsetzen – oft ohne dabei im Rampenlicht zu stehen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich als Pfarrer an diesem Priestertum aller Gläubigen teilhaben darf. Wie gut, dass in unserer Kirche die Menschen nicht gebannt auf die Kirchenleitung oder den Pfarrer schauen, um Weisung zu erhalten, sondern das Geschick ihres Miteinanders selbst in die Hand nehmen.

Natürlich leisten Pfarrer und Kurator durch die Funktion der Leitung ihren Beitrag, aber um einen Lebensraum zu eröffnen und aufrecht zu erhalten, in dem andere sich wohl fühlen und den sie gerne aufsuchen, braucht es mehr. Dazu müssen wir alle zusammenstehen und zusammenarbeiten: Gemeindevertretung, Presbyterium und unsere vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im April nun wurde unsere Gemeindevertretung neu gewählt: Grund genug, einmal innezuhalten und jenen Frauen und Männern zu danken, die in der vergangenen Amtsperiode von über 6 Jahren unsere Gemeinde geleitet und zu dem gemacht haben, was sie ist.

Wie schön, dass sich wieder 30 Frauen und Männer gefunden haben, die ohne zu zögern ‚Ja’ gesagt haben zur Mitarbeit in den nächsten Jahren.

Den ‚Alten’ und den ‚Neuen’ wünschen wir viel Freude und gute Erfahrungen in ihrem Dienst. Liebe Gemeindeglieder, bitte schließen Sie uns und unsere Mitarbeiter in Ihr Gebet ein, damit wir die Aufgaben, die sich uns stellen, mit Gottes Hilfe gut bewältigen können.

Einen lichten, warmen und erholsamen Sommer wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Christian Brost

Und noch etwas:

Es ist mir ein Bedürfnis, wieder einmal all jenen herzlich zu danken, die klaglos und ganz selbstverständlich ihren Kirchenbeitrag bezahlen und auf diese Weise zum Wohlergehen unserer Pfarrgemeinde beitragen.

Wir sind auf Ihre Solidarität angewiesen. Wir sind in finanzieller Hinsicht keine reiche Kirche und auch keine reiche Pfarrgemeinde, sondern nach unserer Bautätigkeit noch immer verschuldet. Ohne Ihren Kirchenbeitrag könnten wir unseren Auftrag schwerlich wahrnehmen.

Die, die sich über den Kirchenbeitrag ärgern, seien daran erinnert, dass wir Evangelischen mit dem Karfreitag einen zusätzlichen freien Tag haben und dass der Kirchenbeitrag bis zur Höhe von 400 € von der Steuer abgesetzt werden kann. Bitte vergessen Sie das nicht und kündigen Sie nicht wegen des Kirchenbeitrags Ihre Solidarität mit Ihrer Kirche und unserer Gemeinde auf.

Vielen Dank!

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DEMNÄCHST: Pfingstvigil am 18. Mai

Herzliche Einladung zur Pfingstvigil am Freitag, den 18. Mai um 21 Uhr in der bezaubernden katholischen Kirche in Oberrohrbach.

Gemeinsam mit unseren katholischen Glaubensgeschwistern feiern wir einen Abendgottesdienst zur Einstimmung auf das Pfingstfest.

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DEMNÄCHST: NÖ Kirchentag am 31. Mai

Kirchentag/Gustav-Adolf-Fest 2018
Archäologiepark Carnuntum
Donnerstag, 31.5.9.00-17.00 Uhr

Traditionell findet am Fronleichnamstag das diesjährige Gustav-Adolf-Fest/der Niederösterreichisch-burgenländische Kirchentag unter dem Motto „Sonne und Schild“ statt.

Neu ist, dass zwei Bundesländer gemeinsam feiern und dafür ein besonders attraktiver Ort gewählt wurde, der Archäologiepark Carnuntum.

Der Festgottesdienst wird in dialogische Form zwischen dem niederösterreichischen Superintendenten Mag. Lars Müller-Marienburg und der Pfarrerin Anna Polckova aus der evangelischen Stadtgemeinde Bratislava sicherlich sehr beeindruckend. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgt der Posaunenchor Zurndorf. Für Kinder findet parallel dazu ein spezieller Gottesdienst statt. Der Nachmittag bietet ein umfangreiches und vielfältiges Programm. Für Kinder wird ein besonderes attraktives Freizeit- und Führungsprogramm gestaltet. Erwachsene dürfen zwischen Vorträgen zum Römischen Recht, zu den Beziehungen zwischen Christen und Römern oder musikalischen Angeboten wählen. Lassen Sie sich von kulinarisch von Speisen und Getränke aus der Region Carnuntum und Neusiedlersee verwöhnen. Die Schlussandacht wird von den Niederösterreichischen Frauen gemeinsam mit dem Superintendenten des Burgenlandes Mag. Manfred Koch gestaltet. Informations- und Verkaufsstände bieten ein regionales kulinarisches und künstlerisches Angebot für unsere Gäste.

Aus unserem christlichen Glauben heraus der Nachhaltigkeit verpflichtet, wird der diesjährige Kirchentag/das Gustav-Adolf-Fest als „Sauberhaftes Fest“ veranstaltet. Wir ersuchen Sie, schon jetzt Überlegungen einer ressourcenschonenden Anreise, wie z.B. Fahrgemeinschaften zu planen.

Alle näheren Informationen zur Anreise und zum Festprogramm finden Sie ab März auf der Website www.noe-evang.at

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Pfarrgemeinde Bruck/Leitha-Hainburg/Donau

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Kolumne „Gott und die Welt“

Aufgrund des Einsatzes meiner beiden Vorgänger Hellmut Santer und Paul Weiland ist es gelungen, die evangelische Kirche als Teil der Öffentlichkeit zu etablieren. Es gehört dazu, dass Repräsentanten der evangelischen Kirche bei wichtigen Ereignissen anwesend sind. Insbesondere bei Eröffnungen („Segnungen“) besteht auch die Chance, mit einigen Minuten Redezeit etwas Hilfreiches oder Merkenswertes über Gott und das Leben zu sagen. Sowohl Präsenz zu zeigen als auch von Zeit zu Zeit einen Wortbeitrag zu haben, ist viel wert. Ich bin sicher, die Termine sind sinnvoll und lohnenswert. Umgekehrt frage ich aber, was sich Veranstalter von der evangelischen Präsenz erwarten? Sind wir Teil des Bühnenbildes? Oder wird ein (ggf. auch kritischer) Beitrag erwartet oder zumindest in Kauf genommen?

Ungeklärt ist für mich die Frage, wie mit der schiefen Situation umzugehen ist, dass Evangelische als viertgrößte Religionsgemeinschaft eingeladen werden – die zweit- und drittgrößten, also Muslime und Orthodoxe, aber nicht. Nehmen wir als Evangelische die derzeitige Situation als Glücksfall hin? Oder erklären wir uns mit Muslimen und Orthodoxen solidarisch und akzeptieren Einladungen nur mehr, wenn auch sie eingeladen sind? Von politischer Seite orte ich große Hilflosigkeit, wie mit der religiös bunter werdenden Gesellschaft umzugehen sei.

Ein besonderes Ereignis war in diesem Zusammenhang der Pfarrgemeinderats- und Gemeindevertretungstag, zu dem die Landeshauptfrau Anfang November eingeladen hat. Ja, es war ein Akt der Wertschätzung, für 2000 Menschen einen lustvollen Nachmittag und Abend zu gestalten. Und ja, es war ein Akt der Selbstvorstellung der Landeshauptfrau 2½ Monate vor der Wahl. Viele haben den Tag genossen, manche waren darüber entsetzt. Wenn wir als Evangelische in der Öffentlichkeit präsent sind, wird uns wohl auch in Zukunft ähnliches begegnen: Situationen, in denen man nicht genau weiß, ob man gerade wertgeschätzt wird oder man gerade nützlich ist.

SI Lars Müller-Marienburg

Veröffentlicht unter Gott & die Welt

Aus dem Presbyterium

Im Februar haben wir unter anderem beschlossen, in Kalladorf alle Gottesdienste ökumenisch zu gestalten. Das hat sich – angesichts der sinkenden Zahl der Evangelischen dort – bereits sehr bewährt.

In der wunderschönen Retzer Gegend wollen wir in Zukunft (und auch heuer schon) die Gottesdienste im Grünen feiern. Auch diese Entscheidung soll die Diaspora stärken und wird die Freude am gemeinsamen Feiern des Gottesdienstes erhöhen. Schließlich ist es ein ganz anderes Erlebnis, mit vielen Menschen zu singen und zu beten, als nur mit wenigen.

Im März haben wir unser erfolgreiches Kabarett resümiert und uns – wie zuletzt jedes Mal – mit der Gemeindevertretungswahl beschäftigt. 2019 wollen wir für alle Interessierten anbieten, die Evangelischen im Siebenbürger Großschenk zu besuchen, wohin wir ja bereits gute Kontakte haben.

In den letzten beiden Sitzungen war die EU-weite Neuregelung des Datenschutzes Thema und erforderte unsere ganze Aufmerksamkeit. Vielen Dank an Andreas Andel, der sich nicht nur die große Arbeit machte, die gemeindlichen Abläufe zu durchforsten und die nun notwendige Dokumentation anzulegen, sondern sich als Datenschutzverantwortlicher unserer Gemeinde zur Verfügung stellt. Die neue Rechtslage erfordert einiges an neuen Formularen und auch kleinere Anpassungen in unseren gemeindlichen Abläufen. Dabei haben wir festgestellt, dass wir als Pfarrgemeinde aber bereits ganz gut aufgestellt sind. Wir werden die DSGVO gleich zum Anlass nehmen, um z.B. neue Kästen für gemeindliche Unterlagen anzuschaffen. Das auch als Sakristei genutzte Büro der Sekretärin wird so auch optisch gewinnen. Zusammenfassend sei gesagt, dass Ihre Daten – wie schon bisher – bei uns auch in Zukunft sicher und nachvollziehbar sowie (selbstverständlich) unter Wahrung aller Verschwiegenheitsverpflichtungen verwaltet werden.

Im April haben wir auch die Gestaltung „unseres“ Raumes im städtischen Bezirksmuseum vorangetrieben und weiter geplant. Zahllose weitere Themen wie Religionsunterricht, Bericht über die Superintendentialversammlung und diözesane Entwicklungen, aber auch die Kirchenbeitragsentwicklung in unserer Gemeinde haben uns ebenfalls beschäftigt.

Kurator Gert Lauermann

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NÖ Konfitag in Krems

Letztes Wochenende haben wir, die Konfis aus Stockerau, gemeinsam mit unserem Pfarrer und unserer Betreuerin Terhi wie ca. 70 andere Konfirmanden aus Niederösterreich den NÖ Konfitag in Krems besucht.

Nach unserer bequemen Anreise mit dem Auto versammelten wir uns mit den anderen Konfis und besprachen den Tag. Jeder konnte aus einer Liste von etwa zehn Workshops mit unterschiedlichen Inhalten zwei entsprechend seinen Interessensgebieten auswählen. Man konnte Masken aus Gips anfertigen, mit einem Gefängnisseelsorger plaudern, Kurzfilme ansehen oder der Kreativität freien Lauf lassen und Bilder malen und vieles mehr.

Mit unserem Superintendenten Lars Müller-Marienberg konnten wir über Aspekte in unserem Glauben diskutieren. Mittags versammelten wir uns zu einem köstlichen Essen mit Schnitzelsemmeln und Kuchen. Danach ging es direkt mit dem zweiten von uns ausgewählten Workshop weiter. Zu guter Letzt besuchten wir den Gottesdienst in der evangelischen Kirche Krems, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Es war ein schönes Erlebnis und jeder konnte etwas mitnehmen.

Mattias Kuchler

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Unsere neue Gemeindevertretung

Der Gemeindevertretung gehören bei uns laut unserer Gemeindeordnung 30 gewählte Mitglieder aus allen Teilen der Gemeinde an. Dazu kommt von Amts wegen der Pfarrer. Alle Mitglieder sind vollkommen gleichberechtigt. Im Wesentlichen beschließt und berät die Gemeindevertretung alle wichtigen Angelegenheiten der Pfarrgemeinde, die über ein Jahr hinausgehende Wirkung haben. Gemeindevertreter gestalten die Pfarrgemeinde wesentlich mit und üben eine Kontrollfunktion gegenüber Presbyterium und Pfarrer aus.

Mit Freude über das großartige Engagement so vieler Menschen darf ich Ihnen die neu gewählten Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter bekannt geben:

  • Andreas Andel, Stockerau
  • Elfriede Berger, Hollabrunn
  • Hubert Culik, Stockerau
  • Norbert Flamisch, Stockerau
  • Reinhold Jud, Unterparschenbrunn
  • Birgit Kasper, Hollabrunn
  • Juliane Kerschl, Stockerau
  • Herta Klune, Stockerau
  • Ute Kopecky, Tulln
  • Terhi Korhonen, Stockerau
  • Georg Krätschmer, Pillersdorf
  • Friedrich Kuchler, Stockerau
  • Martin Kuchler, Stockerau
  • Claudia Lambeck, Hollabrunn
  • Gert Lauermann, Stockerau
  • Irmi Lenius, Stockerau
  • Martin Luca, Wullersdorf
  • Helmut Montsch, Spillern
  • Ingrid Oblak, Senning
  • Leo Pfisterer, Paudorf
  • Christine Plattner, Sierndorf
  • Constanze Pollak, Unterretzbach
  • Monika Scherer, Hollabrunn
  • Stefan Scherz, Ebersbrunn
  • Renate Schmidt, Stockerau
  • Matthias Simperl, Stockerau
  • Carine Toifl, Hollabrunn
  • Uta Vogel, Stockerau
  • Alex Wanas, Stockerau
  • Eva Zehetmayer, Spillern

Das Presbyterium hat in der Sitzung vom 2. Mai 2018 das vorläufige Endergebnis der Wahl festgestellt. Im Gottesdienst am 6. Mai wurde dieses Wahlergebnis verlautbart und auf die Möglichkeit der schriftlichen Wahlanfechtung beim Revisionssenat binnen 14 Tagen hingewiesen. Eine Anfechtung erfolgte bis Redaktionsschluss nicht. Die Wahlprotokolle, insbesondere jenes vom 29.4. mit der Stimmenauszählung, wurden dann vom Presbyterium im Umlaufwege beschlossen, sodass das Wahlergebnis endgültig wurde.

Herzliche Einladung zur feierlichen Angelobung

Ich möchte Sie ganz herzlich zum Gottesdienst am 17. Juni, 10 Uhr in Stockerau einladen, wo die feierliche Angelobung der neuen Gemeindevertretung stattfinden wird. Höhepunkt dieses feierlichen Abendmahlgottesdienstes wird das Gelöbnis der neuen GemeindevertreterInnen in die Hand von Pfarrer Brost sein. Die GemeindevertreterInnen geloben dabei, bei ihrem Wirken die innere und äußere Wohlfahrt der Pfarrgemeinde und das Wachstum der Kirche an Christus als dem Haupt im Blick zu haben.

Dank an bisherige GemeindevertreterInnen

Ohne ehrenamtliches Engagement gäbe es keine Gemeinde. Großer Dank und Anerkennung gilt jenen GemeindevertreterInnen, die 2018 nicht mehr kandidiert haben. Das sind Eva Susanne Berecz, Traudl Braunsteiner, Arwed Höchsmann, Grete Kasper, Angelika Knöbl, Martin Lauermann, Josef Utzig und Fritz Zetik. Die diesmal nicht mehr zur Wahl gestandenen GemeindevertreterInnen haben sich – teilweise sogar über Jahrzehnte (Grete Kasper und Traudl Braunsteiner) – mit großem Engagement in unserer Gemeinde eingebracht und tun das teilweise noch. Grete Kasper, Josef Utzig und Eva Susanne Berecz waren auch im Presbyterium aktiv. Auch an dieser Stelle: Vielen Dank dafür und Respekt für die in dieser Funktion geleisteten Dienste für unsere Gemeinschaft!

Natürlich soll aber ein Ausscheiden aus der Gemeindevertretung nicht bedeuten, dass man sich aus jeder Tätigkeit für die Gemeinde zurückzieht. Es freut mich sehr, dass alle ausscheidenden GemeindevertreterInnen ihre Verbundenheit zur und ihr Engagement für die Pfarrgemeinde beibehalten wollen.

Konstituierung des neuen Presbyteriums

Nach dem Gottesdienst am 17. Juni wird sich die Gemeindevertretung konstituieren und die acht Mitglieder des Presbyteriums wählen. Gleich darauf wird sich das neue Presbyterium (8 Gewählte plus Pfarrer) konstituieren. Die Namen der neuen PresbyterInnen lesen Sie in der nächsten Ausgabe, wo ich Ihnen auch mitteilen darf, wer für welche Aufgaben und Funktionen gewählt wurde.

Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit in den neuen Gemeindegremien und bin offen und gespannt, was Gott mit uns vor hat! Bisher wurden uns immer wieder Themen zur fruchtbringenden Weiterentwicklung „vor die Füße gelegt“, zuletzt ganz wesentlich die Friedensarbeit. Auch in den kommenden sechs Jahren wird es an uns liegen, die Herausforderungen zu erkennen, sie anzunehmen und in Freiheit und Verantwortung zu handeln.

Kurator Gert Lauermann

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DSGVO – Was haben wir damit zu tun?

Quelle: https://blog.adacor.com

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist derzeit in aller Munde. Sie trat mit dem 25. Mai 2018 in Kraft und beschäftigte und beschäftigt auch in Zukunft nicht nur große Unternehmen, sondern auch kleine Firmen, Vereine und – ja, auch unsere Kirchengemeinde.

Grundsätzlich ist natürlich zu begrüßen, wenn der Schutz von personenbezogenen Daten auch von gesetzlicher Seite ernst genommen wird. Aber das hat so seinen Preis, nämlich einen gewissen Aufwand bei der Verarbeitung von Daten.

Verarbeitung von Daten in unserer Gemeinde

Auch wir als Evangelische Pfarrgemeinde Stockerau verarbeiten Daten. Wenn wir unsere Gemeindenachrichten oder Geburtstagsbriefe aussenden und dafür Adressetiketten erstellen, wenn wir unsere Einnahmen und Ausgaben verwalten, wenn wir unseren Newsletter versenden, wenn wir bei Kasualhandlungen wie etwa einer Hochzeit die Daten der beteiligten Personen erfassen und eine entsprechende Urkunde ausdrucken usw.: An vielen Stellen, die für uns schon alltägliche Praxis geworden sind, werden Personendaten verarbeitet, und selbstverständlich gehen wir mit diesen äußerst achtsam um.

Die DSGVO bedeutet für uns, dass wir uns all diese Datenverarbeitungsvorgänge bewusst machen, verschriftlichen, ihren Ablauf beschreiben sowie darstellen, wie wir dafür sorgen, dass diese Daten vertraulich bleiben und nicht in irgendeiner Weise missbraucht werden können.

Ein Beispiel: Wer etwa die Adressetiketten für unsere Gemeindenachrichten aufklebt, wird eine Datenschutzerklärung unterschreiben, in der erklärt wird, dass diese Adressetiketten für nichts anderes als für die Gemeindenachrichten verwendet werden. Natürlich ist das in der Sache nichts Neues, aber nun muss es eben schriftlich bestätigt werden. Das ist nicht schlimm, tut nicht weh, aber bedeutet eben einen gewissen organisatorischen Aufwand. Und weil wir unsere Gemeindeglieder weiterhin gut informieren möchten, werden wir diesen Aufwand auch betreiben (müssen).

Auswirkungen auf unsere Gemeindenachrichten

Wenn wir in den Gemeindenachrichten unsere Geburtstagsjubilare („Runde Geburtstage“) weiterhin veröffentlichen wollten, müssten wir von jeder/m jeweils eine schriftliche Bestätigung einholen, dass sie/er damit einverstanden ist. Das ist ein Aufwand, der unsere Kapazitäten leider völlig übersteigt, und daher wird diese Liste künftig nicht mehr erscheinen können.

Wir wollen die so frei werdende Spalte in den Gemeindenachrichten aber für eine neue Kolumne nutzen. Sie trägt den Titel „Gott und die Welt“ und wird Kommentare von verschiedenen Persönlichkeiten in und außerhalb unserer Gemeinde enthalten, die thematisch das gemeindliche Leben betreffen, dieses aber auch in einen größeren Zusammenhang stellt. Wir freuen uns sehr und sind unserem Superintendenten sehr dankbar, dass es sich als erster Autor dieser neuen Kolumne gewinnen ließ.

Die Lebensbewegungen („Freud & Leid“) werden wir auch weiterhin veröffentlichen können, weil unser Pfarrer bei der Vorbereitung der Kasualhandlungen eine entsprechende Zustimmung einholen kann. (Sollte jemand damit nicht einverstanden sein, werden wir das natürlich entsprechend berücksichtigen.)

Was bedeutet das für jede/n von uns?

Es war ja auch schon bisher so, dass wir mit persönlichen Daten sehr sorgsam umgehen mussten. Das betrifft alle (!) Mitglieder dieser Gemeinde, nicht nur die gewählten Vertreter/innen. Informationen über persönliche Belange, insbesondere sogenannte „sensible Daten“ (wie z.B. Informationen über Gesundheit/Krankheit, religiöses Bekenntnis, sexuelle Orientierung etc.), dürfen nicht einfach an Dritte weitergegeben werden. Wie gesagt, das galt auch schon vor der DSGVO und gilt jetzt umso mehr.

Ganz besonders betreffen die Regelungen der DSGVO natürlich unseren Pfarrer und unsere Sekretärin/Kirchenbeitragsbeauftragte. Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass sie bei manchen Anfragen oder Auskünften (z.B. Karfreitagsbestätigung) „lästig“ sein müssen, wenn nicht klar nachvollziehbar sein sollte, dass Sie „Sie“ sind (z.B. bei einer unbekannten eMail-Adresse).

Ein Beispiel: Wenn eine Mutter den Kirchenbeitrag ihres Sohnes begleichen möchte, dürfen wir die Auskunft über den ausstehenden Betrag nur direkt an den Sohn geben (es sei denn, die Mutter hat eine Vollmacht ihres Sohnes). Das klingt umständlich/bürokratisch/verrückt? Mag sein, aber schließlich will niemand von uns, dass jemand Dritter ohne seine Zustimmung Auskunft über seine Kirchenbeitragszahlungen erhält.

Wird unser ehrenamtliches Engagement durch die DSGVO erschwert?

Die Antwort lautet: Nein.

Es geht darum, sorgsam mit Daten umzugehen – das war auch bisher schon so. Es geht darum, Datenverarbeitung zu dokumentieren – das wird vom Datenschutzverantwortlichen unserer Gemeinde gemacht; „betroffene“ Mitarbeiter müssen gerade einmal eine Datenschutzerklärung unterschreiben. Und es geht darum, Verständnis dafür zu haben, dass bei der Verarbeitung von Daten besonderes Augenmerk auf deren Schutz gelegt wird, und das ist in unser aller Interesse.

Noch Fragen?

Wenn Sie Fragen zur DSGVO in unserer Pfarrgemeinde haben, wenden Sie sich bitte an mich in meiner Funktion als Datenschutzverantwortlicher. Sie erreichen mich über die eMail-Adresse unserer Sekretärin (sekretariat.evang.stockerau@gmail.com).

Andreas Andel

Veröffentlicht unter Gott & die Welt, Interna

Alex Kristan: Lebhaft

Im Lenausaal wurde am 8. März die Bühne zum Gefängnis, aus dem der Kabarettist Alex Kristan einen Gag nach dem anderen abfeuerte. Die über 600 Besucherinnen und Besucher erfuhren zu Beginn den Grund für seinen angeblichen Freiheitsentzug – er war zu schnell gefahren und hatte die Geldstrafe nicht bezahlt. Diese Geschichte war nur eine von unzähligen absurden, pointenreichen Episoden, die der Kabarettist dem Publikum erzählte. Er gewährte dabei Einblicke in sein Leben als „Rotzpipn forever“, sprach über seine Kindheit, sein Familien- und Berufsleben und gab als besonderen Höhepunkt einige österreichische Weisheiten zum Besten, zum Beispiel: „Is‘s ned, is’s ned.“

Dazu gab es natürlich auch wieder Parodien von Größen der österreichischen Sportwelt, die ja Kristans Markenzeichen sind. Er beherrscht diese so virtuos, dass man mit geschlossenen Augen glaubt, auf der Bühne säße tatsächlich Andi Herzog, der sich mit Niki Lauda, Hans Krankl und Toni Polster unterhalte.

Nach „Ärztlich willkommen“, „Jetlag für Anfänger“ und „Heimvorteil“ war dies bereits der vierte Auftritt von Alex Kristan, den die evangelische Pfarrgemeinde in Stockerau veranstaltete. Auch diesmal wieder war es ein voller Erfolg. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch in der Pause wurde einiges geboten. Das Büffet bog sich vor köstlichen Häppchen, sodass das Publikum nicht nur in bester Stimmung, sondern auch satt nach fast drei Stunden wieder aus dem Gefängnis entlassen wurde.

Und jedes Mal, wenn ich seither einparke, fällt mir der Satz aus dem Programm von Kristan ein: „Das Stückerl zum Gehsteig kann ich zu Fuß auch gehen.“

Christine Andel

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DEMNÄCHST: Gottesdienst im Grünen am 24. Juni

Familiengottesdienst im Grünen – dieses Jahr wieder in Retz!

Am Sonntag, den 24. Juni ist es wieder soweit!  Die ganze Gemeinde trifft sich zum Gottesdienst im Grünen.

Nach dem schönen Erlebnis vom letzten Jahr in der Stockerauer Au sind wir dieses Jahr wieder in Retz zu Gast. Wir feiern am Retzer Kalvarienberg ganz nahe der Windmühle (Parkplatz neben der Windmühle benützen!).

Heurigengarnituren sind vorhanden. Wer will, darf aber gerne eine Decke, einen Campingsessel und einen Sonnenschutz (Kapperl, Schirm etc.) mitbringen – wir hoffen auf schönes Wetter!

Bitte so eintreffen, dass wir pünktlich um 10:00 Uhr beginnen können.

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit, beim Windmühlheurigen einzukehren und unser Miteinander bei einer guten Heurigenjause und einem Glas Wein (Traubensaft) dann in aller Ruhe ausklingen zu lassen…

P.S. Sollte es regnen, weichen wir für den Gottesdienst in die Rathauskapelle am Hauptplatz aus.

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